Rosenranken-Armband in Zartrosa

Das ist eine jener Anleitungen, die VIEL komplizierter aussehen, als sie tatsächlich sind. Wirklich. Wenn du feste Maschen häkeln und Stoff zu einer Spirale rollen kannst, dann kannst du dieses atemberaubende Handgelenk-Armband auf jeden Fall nacharbeiten – und alle werden dich fragen, wo du es gekauft hast.

Das Geheimnis: Dieses Armband wird in Einzelteilen gearbeitet und dann zusammengesetzt. Keine verrückten Maschenkombinationen. Kein kompliziertes Zählmuster. Nur einfache Formen, die zusammen etwas ganz Besonderes ergeben. Das fertige Stück braucht etwa 4 bis 6 Stunden, verteilt auf ein paar Häkelrunden – perfekt für ein Wochenendprojekt oder ein liebevolles handgemachtes Geschenk.

Und können wir kurz über den verstellbaren Schiebeknoten-Verschluss sprechen? Er passt Handgelenken von 14 cm bis hin zu 20 cm, du kannst dieses Armband also praktisch für jede Person häkeln, ohne dir Gedanken über Maßnehmen zu machen. Allein das macht es zu einer fantastischen Geschenkoption für Geburtstage, Brautpartys oder einfach so.

Rosenranken-Armband in Zartrosa

Was dieses Rosenranken-Armband so besonders macht

Dieses zarte Handgelenk-Armband zeigt eine plastische gehäkelte Rose auf einem Spitzenrahmen in Rautenform, mit rankenden Trieben und spitzen Blättern. Das ganze Stück wird mit roségoldenen Rocailles und facettierten rosa Kristallperlen verziert – für diesen extra Hauch Eleganz.

Die Konstruktion klingt vielleicht einschüchternd, aber hier die Übersicht: Du arbeitest vier einzelne Komponenten – eine Spitzen-Ranken-Basis in Rautenform, eine plastische Rose, einzelne Blätter und eine Perlenkante. Dann setzt du alles zusammen und fügst das geflochtene verstellbare Band hinzu. Jedes Teil für sich nutzt Grundmaschen, die du wahrscheinlich schon kennst.

Das fertige Mittelstück misst ca. 7 × 7 cm. Es liegt flach am Handgelenk wie ein Armreif und bildet einen wunderschönen Blickfang, ohne klobig oder unbequem zu sein.

Schwierigkeitsgrad

Diese Anleitung ist als fortgeschrittene Anfängerin bis mittel eingestuft. Die einzelnen Maschen sind einfach, aber die Arbeit mit feinem Garn, das vorherige Auffädeln von Perlen und das Verbinden mehrerer Motive erfordert Geduld. Wenn du dich mit festen Maschen (fM), Kettmaschen (KM) und dem Arbeiten in durchgehenden Runden wohlfühlst, wirst du hier mit sorgfältiger Beachtung der Perlen-Schritte erfolgreich sein.

Lass dich vom feinen Garn nicht abschrecken. Feines Garn bedeutet nur kleinere Maschen, keine schwierigeren Maschen. Nimm dir Zeit, arbeite bei gutem Licht, und du wirst staunen, was deine Hände erschaffen können.

Material

Garn

Du brauchst Baumwoll-Häkelgarn Stärke 10 in zwei Farben: Altrosa / Zartrosa, ca. 73 m für die Rose, das geflochtene Band und die Akzentkante; Salbeigrün, ca. 46 m für die Ranken-Basis und die Blätter.

Häkelnadel

Stahlhäkelnadel 1,65 mm; optional: 1,8 mm für das geflochtene Band, falls deine Spannung zu fest ist.

Perlen und Zubehör

Ca. 40 bis 50 roségoldene Metall-Rocailles, Größe 8/0; ca. 30 bis 40 facettierte Bikonkegel- oder Rondell-Kristallperlen in Zartrosa, 4 mm; Perlnadel oder gedrehte Drahtnadel zum vorherigen Auffädeln der Perlen; Stopfnadel zum Vernähen; Schere; 2 Perlenstopper mit großem Loch oder Perlenkappen für die Schiebeverschluss-Enden (optional, aber empfohlen); Textilversteifer oder Sprühstärke mit leichtem Halt (optional, zum Spannen); Spannbrett und Stecknadeln.

Garnempfehlungen

1. Lizbeth 100 % ägyptische Baumwolle, Stärke 10 in Altrosa Mittel und Salbeigrün. Ausgezeichneter Glanz und gleichmäßiger Drall, weit verbreitet erhältlich.

2. DMC Traditions Häkelbaumwolle, Stärke 10 in Farben nahe Ecru-Rosa und Khakigrün. Weit verbreitet im Bastelhandel und preisgünstig.

3. Aunt Lydia’s Classic-Häkelgarn, Stärke 10 in Zartmalve und Salbei. Sehr gleichmäßig – gut für alle, die zum ersten Mal mit Häkelgarn arbeiten.

Hinweis zum Ersetzen: Jedes Häkelbaumwollgarn Stärke 10 in vergleichbaren Farben funktioniert. Vermeide mercerisierte Garne mit sehr hohem Glanz, wenn du einen matten, romantischen Look bevorzugst. Ersetze es nicht durch Garn dicker als Fingering-Stärke, sonst verliert die Spitzenplatte ihre zarte Struktur.

Maschenprobe

Mit 1,65-mm-Stahlhäkelnadel und Häkelbaumwolle Stärke 10: 16 Lm-Bögen à 5 LM = 10 cm in der Breite; 18 Reihen feste Maschen = 10 cm. Bei diesem Projekt bestimmt die Maschenprobe die Gesamtgröße der Mittelstück-Platte. Häkle eine kleine Probe des Ranken-Spitzenmusters und miss nach, bevor du startest. Falls deine Platte deutlich größer als 7 cm im Quadrat ausfällt, versuche es mit der nächstkleineren Nadelstärke.

Abkürzungen

Anf = Anfang; LM = Luftmasche; KM = Kettmasche; fM = feste Masche; hStb = halbes Stäbchen; Stb = Stäbchen; DStb = Doppelstäbchen; M = Masche; Lm-Bogen = Luftmaschenbogen; Rd = Runde; Vorderseite = rechte Seite; Rückseite = linke Seite; überspr. = überspringen; wdh. = wiederholen; Wende-LM = Wendeluftmasche; Perle einarbeiten = eine Perle bis dicht an die Nadel schieben, bevor die Masche fertiggestellt wird.

Besondere Maschen und Techniken

Perlen-feste-Masche: Fädle vor Beginn die Perlen mit einer Perlnadel auf das Arbeitsgarn. So geht’s: Stich in die angegebene Masche ein, Umschlag und Schlinge holen (2 Schlingen auf der Nadel), schiebe eine Perle dicht am Arbeitsgarn nach oben, sodass sie an der Rückseite des Stücks anliegt (linke Seite, die nach außen zeigt, sobald das Armband richtig herum getragen wird), Umschlag und durch beide Schlingen ziehen. Die Perle ist jetzt in der Masche fixiert. Wenn die Perlenkante in Position gefaltet wird, zeigen die Perlen zur Vorderseite.

Blütenblatt-Spiralstreifen (für die Rose): Häkle eine Luftmaschenkette in der angegebenen Länge und arbeite dann Maschen aufsteigender Höhe (fM, hStb, Stb, DStb) gleichmäßig entlang des Streifens – so entsteht eine sich verjüngende Rüsche. Rolle den Streifen vom schmalen Ende nach außen zur Rose und sichere die Basis mit mehreren Überwendlichstichen oder Kettmaschen.

Blattaufbau: Jedes Blatt wird entlang einer Luftmaschenkette mit festen Maschen und halben Stäbchen auf beiden Seiten gearbeitet, mit einer Kettmasche an der Spitze. So entsteht eine spitze ovale Blattform.

Schiebeknoten-Verschluss: Schneide ein ca. 15 cm langes Stück Garn separat vom Knäuel ab. Falte es zu einer kleinen Schlaufe um beide Stränge des Armbandbands. Wickle das Ende dieses abgeschnittenen Stücks 4-mal um beide Bandstränge, führe das Ende dann durch das Schlaufenende und ziehe fest. So entsteht ein Schiebeknoten, mit dem sich das Band verstellen lässt. Auf der anderen Seite mit einem zweiten Stück wiederholen, sodass beide Enden unabhängig voneinander gleiten.

Wichtige Hinweise zur Anleitung

1. Das Armband wird in vier Teilen gearbeitet: Teil A ist die Spitzen-Ranken-Basis in Rautenform, Teil B ist die Rose, Teil C sind die einzelnen Blätter (separat gearbeitet und aufgenäht), Teil D ist das geflochtene verstellbare Band.

2. Fädle alle Perlen auf dein zartrosa Garn auf, bevor du mit der Kante von Teil A und den geflochtenen Bandenden beginnst. Zähle ca. 40 Rocailles und 30 Kristallperlen auf das rosafarbene Garn und wickle es auf eine Spule oder kleine Karte, damit du knotenfrei davon arbeiten kannst.

3. Alle Wende-Luftmaschen zählen als erste Masche ihrer Reihe, sofern nichts anderes angegeben ist.

4. Die Ranken-Basis wird flach in Reihen gehäkelt und bildet ein rautenförmiges Spitzengitter. Danach wird eine dekorative Perlenkante um alle vier Seiten gearbeitet.

5. Die Blätter werden einzeln gehäkelt und vor dem Annähen festgesteckt. Orientiere dich an den fertigen Maßen und an der Montageanleitung im Abschnitt Fertigstellung.

6. Vernähe alle Enden sicher – Fadenenden in Spitzenarbeit können sich mit der Zeit durchs Tragen lockern.

7. Die Rose wird nicht gefüllt. Ihre plastische Qualität entsteht durch die gerollte Blütenblattstreifen-Technik. Drücke die Rose beim Spannen nicht flach.

8. Die Vorderseite der Spitzenplatte ist die Seite, die oben liegt, wenn du die Anfangsreihe von links nach rechts arbeitest.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Teil A: Spitzen-Ranken-Basis in Rautenform

Die Basis ist ein flaches rautenförmiges Spitzengitter von ca. 7 × 7 cm. Es wird mit salbeigrünem Garn gehäkelt.

Anfang: Mit salbeigrünem Garn und 1,65-mm-Nadel 6 LM anschlagen, mit KM in die erste LM zum Ring schließen.

Reihe 1 (Vorderseite): 1 LM, 8 fM in den Ring arbeiten, mit KM in die erste fM schließen. (8 fM)

Kontrolle: Du hast einen kleinen flachen Ring aus 8 fM. Das ist der mittlere Anker für die Spitzenplatte.

Reihe 2: 5 LM (zählt als erstes Stb plus 2 LM), 1 fM überspr., Stb in die nächste fM, (2 LM, 1 fM überspr., Stb in die nächste fM) 2× wdh., 2 LM, mit KM in die 3. LM der Anfangs-5-LM schließen. (4 Stb, 4 Lm-Bögen à 2 LM)

Reihe 3: KM in den ersten Lm-Bogen (2 LM), 1 LM, (fM, 3 LM, fM) in jeden Lm-Bogen (2 LM) der Runde, mit KM in die erste fM schließen. (8 fM, 4 Lm-Bögen à 3 LM)

Reihe 4: KM in den ersten Lm-Bogen (3 LM), 1 LM, (fM, 5 LM, fM) in jeden Lm-Bogen (3 LM) der Runde, mit KM in die erste fM schließen. (8 fM, 4 Lm-Bögen à 5 LM)

Reihe 5: KM in den ersten Lm-Bogen (5 LM), 1 LM, (fM, hStb, Stb, hStb, fM) in jeden Lm-Bogen (5 LM) der Runde, mit KM in die erste fM schließen. (20 M insgesamt, 5 M pro Bogen, 4 Bögen)

Reihe 6: 1 LM, fM in die erste fM, (5 LM, 3 M überspr., fM in die nächste fM, 5 LM, fM in die nächste fM) 3× wdh., 5 LM, 3 M überspr., fM in die nächste fM, 5 LM, mit KM in die erste fM schließen. (8 fM, 8 Lm-Bögen à 5 LM)

Reihe 7: KM in den ersten Lm-Bogen (5 LM), 1 LM, (fM, hStb, 3 Stb, hStb, fM) in jeden Lm-Bogen (5 LM) der Runde, mit KM in die erste fM schließen. (56 M insgesamt, 7 M pro Bogen, 8 Bögen)

Reihe 8: 1 LM, fM in die erste fM, (6 LM, 5 M überspr., fM in die nächste fM) 7× wdh., 6 LM, mit KM in die erste fM schließen. (8 fM, 8 Lm-Bögen à 6 LM)

Kontrolle: Nach Reihe 8 sollte deine Spitzenbasis ungefähr kreisförmig sein, mit 8 Muschelbögen, die nach außen strahlen. Sie sollte an dieser Stelle ca. 4,5 cm im Durchmesser messen.

Reihe 9: KM in den ersten Lm-Bogen (6 LM), 1 LM, (fM, hStb, Stb, 2 LM, Stb, hStb, fM) in jeden Lm-Bogen (6 LM) der Runde, mit KM in die erste fM schließen. (48 M, 8 Eckpikots à 2 LM)

Reihe 10 (Rautenecken festlegen): Diese Reihe formt das Stück von rund zu rautenförmig, indem an vier Eckpositionen längere Luftmaschenketten und an vier Seitenpositionen kürzere Ketten gearbeitet werden.

KM in den ersten Lm-Bogen (2 LM), 1 LM.

Eckposition 1: (fM, 7 LM, fM) in den Lm-Bogen (2 LM). Je 1 fM in die nächsten 6 M.

Seitenposition 1: (fM, 4 LM, fM) in den nächsten Lm-Bogen (2 LM). Je 1 fM in die nächsten 6 M.

Eckposition 2: (fM, 7 LM, fM) in den nächsten Lm-Bogen (2 LM). Je 1 fM in die nächsten 6 M.

Seitenposition 2: (fM, 4 LM, fM) in den nächsten Lm-Bogen (2 LM). Je 1 fM in die nächsten 6 M.

Eckposition 3: (fM, 7 LM, fM) in den nächsten Lm-Bogen (2 LM). Je 1 fM in die nächsten 6 M.

Seitenposition 3: (fM, 4 LM, fM) in den nächsten Lm-Bogen (2 LM). Je 1 fM in die nächsten 6 M.

Eckposition 4: (fM, 7 LM, fM) in den nächsten Lm-Bogen (2 LM). Je 1 fM in die nächsten 6 M.

Seitenposition 4: (fM, 4 LM, fM) in den nächsten Lm-Bogen (2 LM). Je 1 fM in die nächsten 6 M.

Mit KM in die erste fM schließen.

Maschenzahl Reihe 10: 4 Eckbögen à 7 LM plus 4 Seitenbögen à 4 LM plus 56 fM.

Reihe 11 (Blattakzent-Reihe): (fM, hStb, 5 Stb, hStb, fM) in jeden Eckbogen (7 LM) arbeiten. (fM, hStb, Stb, hStb, fM) in jeden Seitenbogen (4 LM) arbeiten. KM über die 6 fM zwischen den Bögen arbeiten (die fM dabei weder zu- noch abnehmen).

Maschenzahl: 4 Eckmuscheln à 9 M = 36, plus 4 Seitenmuscheln à 5 M = 20, plus 4 Sätze à 6 KM = 24 KM. (80 Arbeits- und Kettmaschen)

Reihe 12 (äußere Spitzen-Rautenkante): 1 LM, fM in die erste fM der Eckmuschel, (5 LM, 3 M überspr., fM in die nächste M) über jeden Muschelabschnitt, dabei zwischen Eck- und Seitenmuschel-Segmenten 3 LM arbeiten und jede Seite mit fM in die letzte M der Muschel beenden. So arbeiten:

Eckmuschel: fM, (5 LM, 3 überspr., fM) 2×. (2 Lm-Bögen à 5 LM pro Ecke)

Zwischen Ecke und Seite: 3 LM.

Seitenmuschel: fM, 5 LM, 3 überspr., fM. (1 Lm-Bogen à 5 LM pro Seite)

Zwischen Seite und Ecke: 3 LM.

Noch 3× wdh., um die Rautenkontur zu vollenden. Mit KM in die erste fM schließen.

Bögen insgesamt: 8 Lm-Bögen à 5 LM (2 pro Ecke, 4 Ecken) plus 4 Lm-Bögen à 5 LM (1 pro Seite) = 12 Lm-Bögen à 5 LM insgesamt, plus 8 Verbindungsbögen à 3 LM.

Reihe 13 (äußere Abschlussmuscheln): (fM, hStb, Stb, hStb, fM) in jeden Lm-Bogen (5 LM). (fM, 2 LM, fM) in jeden Verbindungsbogen (3 LM).

Maschenzahl: 12 Muscheln à 5 M = 60 M, 8 Verbindungsbögen à 2 fM = 16 fM plus 8 Pikots à 2 LM.

Salbeigrün abketten. Enden vernähen.

Kontrolle: Die fertige Basisplatte sollte eine klare Rautenform haben und an den breitesten Stellen ca. 6,5 bis 7 cm messen. Das Mittelloch hat ca. 2 cm Durchmesser. Die Außenkante zeigt spitze blattartige Muscheln an jeder Ecke und kleinere Muscheln entlang jeder Seite.

Perlenkante an der Basisplatte

Fädle 30 Rocailles und 20 Kristallperlen abwechselnd (Rocaille, Kristall, Rocaille, Kristall) auf ein neues Stück zartrosa Garn.

Zartrosa Garn an einer beliebigen äußeren Muschelspitze der Basisplatte anschlingen.

Kantenrunde 1: 1 LM, Perlen-fM in die erste M (eine Perle in Position schieben), fM um die gesamte Außenkante, dabei in die Spitze jeder Muschel und in jeden Verbindungsbogen einstechen. Etwa jede 3. Masche eine Perle setzen, bis alle Perlen aufgebraucht oder die Runde beendet ist. Mit KM in die erste fM schließen.

Setze ungefähr alle 3 Maschen eine Perle um den Umfang. Bei ca. 80 äußeren Maschen verbrauchst du in dieser Runde ca. 26 bis 28 Perlen – das entspricht der aufgefädelten Anzahl.

Abketten. Ende vernähen.

Teil B: Plastische Rose

Die Rose entsteht aus zwei Blütenblatt-Spiralstreifen: einem kleinen inneren Streifen und einem größeren äußeren Streifen, beide in zartrosa Garn.

Innerer Blütenblattstreifen

Mit zartrosa Garn und 1,65-mm-Nadel 32 LM anschlagen.

Reihe 1: Ab der 2. LM ab der Nadel wie folgt arbeiten: fM in die ersten 5 LM (5 fM); hStb in die nächsten 4 LM (4 hStb); Stb in die nächsten 8 LM (8 Stb); hStb in die nächsten 4 LM (4 hStb); fM in die nächsten 4 LM (4 fM). (29 M insgesamt)

Reihe 2 (Rüschenreihe): 1 LM, wenden. Je 2 fM in jede fM, je 2 hStb in jedes hStb, je 2 Stb in jedes Stb arbeiten. Nicht in die Wende-LM arbeiten.

Maschenzahl: 10 fM plus 16 hStb plus 16 Stb = 42 M. (42 M)

Nicht abketten. Beginne, den Streifen vom schmalen fM-Ende her aufzurollen, Vorderseite nach außen. Nach ca. 2 vollen Umdrehungen die Basis mit 3 bis 4 Überwendlichstichen durch die Unterkante sichern. Weiterrollen und jede halbe Umdrehung sichern, bis der ganze Streifen aufgebraucht ist. Abketten und das Ende in die Rosenbasis einweben.

Äußerer Blütenblattstreifen

Mit zartrosa Garn 48 LM anschlagen.

Reihe 1: Ab der 2. LM ab der Nadel: fM in die ersten 5 LM (5 fM); hStb in die nächsten 4 LM (4 hStb); Stb in die nächsten 10 LM (10 Stb); DStb in die nächsten 8 LM (8 DStb); Stb in die nächsten 8 LM (8 Stb); hStb in die nächsten 4 LM (4 hStb); fM in die nächsten 8 LM (8 fM). (47 M insgesamt)

Reihe 2 (Rüschenreihe): 1 LM, wenden. Je 2 fM in jede fM, je 2 hStb in jedes hStb, je 2 Stb in jedes Stb, je 2 DStb in jedes DStb arbeiten.

Maschenzahl: 26 fM plus 16 hStb plus 36 Stb plus 16 DStb = 94 M. (94 M)

Beginne, den äußeren Streifen um die Basis der fertigen inneren Rose zu rollen, Vorderseite nach außen. Jede halbe Umdrehung mit Überwendlichstichen durch die kombinierte Unterkante sichern. Abketten und alle Enden durch die Basis einweben.

Kontrolle: Die fertige Rose sollte ca. 2,5 bis 3 cm Durchmesser haben und von der Basis bis zur höchsten Blütenblattspitze ca. 1,3 cm hoch stehen.

Teil C: Einzelne Blätter

Häkle insgesamt 8 Blätter in salbeigrünem Garn. Vier Blätter werden länger, vier kürzer.

Langes Blatt (4× häkeln)

Mit salbeigrünem Garn 12 LM anschlagen.

Reihe 1: Ab der 2. LM ab der Nadel: fM in die erste M, hStb in die nächsten 2 M, Stb in die nächsten 3 M, hStb in die nächsten 2 M, fM in die nächsten 2 M, 3 fM in die letzte LM (Blattspitze). Nicht wenden. Auf der gegenüberliegenden Seite der Luftmaschenkette zurückarbeiten: fM in die nächsten 2 M, hStb in die nächsten 2 M, Stb in die nächsten 3 M, hStb in die nächsten 2 M, fM in die nächste M, mit KM in die erste fM schließen (Blattbasis). (25 M ums Blatt plus KM zum Schließen)

Abketten, ca. 15 cm Faden zum Annähen lassen.

Kurzes Blatt (4× häkeln)

Mit salbeigrünem Garn 9 LM anschlagen.

Reihe 1: Ab der 2. LM ab der Nadel: fM in die erste M, hStb in die nächsten 2 M, Stb in die nächsten 2 M, hStb in die nächste M, fM in die nächste M, 3 fM in die letzte LM (Spitze). Nicht wenden. Auf der gegenüberliegenden Seite zurückarbeiten: fM in die nächste M, hStb in die nächste M, Stb in die nächsten 2 M, hStb in die nächsten 2 M, fM in die nächste M, mit KM in die erste fM schließen. (19 M ums Blatt plus KM zum Schließen)

Abketten, ca. 15 cm Faden zum Annähen lassen.

Teil D: Geflochtenes verstellbares Band

Schneide 6 Stränge zartrosa Garn zu, jeden ca. 102 cm lang. Teile sie in 2 Gruppen à 3 Stränge. Flechte jede Gruppe ca. 12,7 cm lang. Beide geflochtenen Abschnitte dienen als die zwei Seiten des Handgelenkbands, das durch die Basisplatte geführt wird.

Fädle eine geflochtene Kordel durch die obere linke Seite der Basisplatte, unter der Spitze auf der Rückseite hindurch, und führe beide Enden auf der rechten Seite wieder heraus. Fädle die zweite geflochtene Kordel auf dieselbe Weise durch die untere rechte Seite der Basisplatte. Die beiden Kordeln kreuzen sich hinter der Platte.

Arbeite an jedem Kordelenden-Paar einen Schiebeknoten wie im Abschnitt „Besondere Maschen” beschrieben. Fädle auf jedes Kordelende eine Rocaille und eine Kristallperle und verknote sie zur Zierde.

Kontrolle: Bei vollständig geöffnetem Verschluss sollte das Armband bequem ein Handgelenk bis 20,5 cm aufnehmen. Ganz geschlossen sitzt es fest an einem Handgelenk ab 14 cm.

Montageanleitung

Schritt 1: Spanne die Basisplatte (siehe Abschnitt Fertigstellung und Spannen). Vor dem Aufnähen der Komponenten vollständig trocknen lassen.

Schritt 2: Platziere die fertige Rose in der Mitte der gespannten Basisplatte. Fädle eine Stopfnadel mit einem doppelt gelegten Stück zartrosa Garn ein und nähe die Rosenbasis mit 6 bis 8 sicheren Stichen an die Mitte der Spitzenplatte – dabei sowohl die Rosenbasis als auch die Spitzengitterfäden darunter fassen.

Schritt 3: Arrangiere 4 lange Blätter gleichmäßig um die Rose an den Himmelsrichtungen (oben, unten, links, rechts) und stecke die Blattbasen leicht unter die Rose. Feststecken.

Schritt 4: Arrangiere 4 kurze Blätter an den diagonalen Positionen (oben links, oben rechts, unten links, unten rechts). Feststecken.

Schritt 5: Nähe jedes Blatt mit seinem ca. 15 cm langen Faden an die Spitzenplatte: 2 bis 3 Maschen der Blattbasis und 2 bis 3 Fäden der Spitze darunter fassen. Die Blätter sollten flach auf der Platte liegen, sich aber an den Spitzen leicht aufrichten – so entsteht ein geschichteter, plastischer Look.

Schritt 6: Fädle das geflochtene Band wie in Teil D beschrieben durch die Platte. Arbeite die Schiebeknoten. Füge die Perlenenden hinzu.

Schritt 7: Vernähe alle restlichen Enden. Trage nach Wunsch eine sehr kleine Menge Textilversteifer nur auf die Basisplatte und die Blattspitzen auf.

Fertigstellung und Spannen

1. Besprühe alle montierten Komponenten außer dem Band leicht mit Wasser oder Sprühstärke.

2. Stecke die Platte mit der Vorderseite nach oben auf ein Schaumstoff-Spannbrett und ziehe sie sanft in die Rautenform, um das Spitzengitter zu öffnen.

3. Vollständig trocknen lassen – je nach Luftfeuchtigkeit 1 bis 4 Stunden.

4. Die Rose nicht spannen. Lasse sie ungespannt, um ihre plastische Form zu erhalten.

5. Nach dem Trocknen die Nadeln entfernen und das Band einfädeln.

6. Alle Fadenenden nach dem Einweben bündig abschneiden.

Größen anpassen

Für ein etwas größeres Mittelstück: Füge nach Reihe 13 der Basisplatte eine zusätzliche Spitzenrunde hinzu, indem du (fM, 5 LM, fM) in jede Eckmuschelspitze arbeitest und mit 3 LM verbindest. Das bringt ca. 0,6 cm in jede Richtung.

Für eine kleinere oder größere Rose: Passe die Anschlag-Luftmaschenzahl jedes Blütenblattstreifens um 6 bis 8 LM an. Ein kürzerer Streifen ergibt eine festere, kleinere Knospe. Ein längerer Streifen ergibt eine größere, offenere Rose.

Für ein längeres Band: Flechte oder häkle einfach zusätzliche Länge, bevor du es durch die Platte fädelst. Der Schiebeknoten-Verschluss deckt einen weiten Bereich an Handgelenkgrößen ab, ganz ohne Änderung am Häkelteil.

Pflege

Nur mit der Hand in kühlem Wasser mit wenig milder Seife waschen. Sanft ausdrücken, nicht auswringen oder verdrehen. In einem sauberen Handtuch rollen, um Feuchtigkeit zu entfernen. Von Hand in Form ziehen und flach an der Luft trocknen, fern von direkter Sonne. Nicht in der Maschine waschen oder im Trockner trocknen. Nicht direkt über die Rose bügeln. Falls die Platte durchs Tragen an Festigkeit verliert, stellt eine sehr leichte Sprühstärke nach dem Waschen und Lufttrocknen die Knackigkeit wieder her. Flach oder locker aufgerollt in einem kleinen Beutel aufbewahren, damit sich die Spitzenschlaufen nicht verhaken.

Geschafft!

Vielen Dank, dass du dich für dieses Rosenranken-Armband als dein nächstes Projekt entschieden hast. Ich hoffe wirklich, dass dir das Nacharbeiten genauso viel Freude bereitet wie mir das Entwerfen. Dieses Stück ist so ein wunderschönes Geschenk – und ehrlich gesagt hast du es verdient, auch eines für dich selbst zu behalten.

Rosenranken-Armband in Zartrosa

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