Altrosa Midi-Kleid mit Rosenranken häkeln

DAS ist der Hingucker, auf den du gewartet hast. Ich meine es ernst. Wenn du je in einen Raum gehen und alle fragen hören wolltest „Moment, das hast du GEMACHT?”, dann ist dieses altrosa Ranken-Midikleid dein Moment.

Ja, es ist ein fortgeschrittenes Projekt. Ja, es wird dich irgendwo zwischen 120 und 180 Stunden kosten. Aber hier ist die Sache: Jede einzelne Stunde ist es wert. Du erschaffst mit deinen eigenen zwei Händen ein echtes Kleidungsstück auf Couture-Niveau. Die Sorte Stück, die auf einen Laufsteg in Mailand gehört.

Dieses atemberaubende zweiteilige Set besteht aus einem einSchulter-Peplum-Oberteil mit dramatischem gestuftem Rüschenärmel, einem passenden Choker-Kragen und einem figurbetonten Midirock mit asymmetrischem Wickelsaum. Die dreidimensionalen Rosen, die über Oberteil und Rock kaskadieren? Die werden separat gehäkelt und von Hand appliziert. Die rankenden Ranken, die sie verbinden? Oberflächenstickerei, die du ganz zum Schluss hinzufügst. Es ist detailreiche Arbeit, aber ich führe dich durch jeden einzelnen Schritt.

Altrosa Midi-Kleid mit Rosenranken häkeln

Was diese Häkelkleid-Anleitung so besonders macht

Lass mich dir das Bild malen. Der Hauptstoff wird in einer festen Netzmasche gearbeitet, die diese wunderschöne, dichte und doch atmungsaktive Textur mit perfektem Fall erzeugt. Sie schmiegt sich wunderbar an den Körper, ohne steif oder unbequem zu sein. Die Altrosa-Farbe fotografiert sich wie ein Traum, und die tief burgunderroten und sanft mauvefarbenen Rosen geben eine Dimension, die flache Stickerei einfach nicht erreichen kann.

Die Konstruktion ist methodisch und logisch. Du arbeitest zuerst den Rock in Runden von der Taille bis zum Saum. Dann wird das Oberteil flach gearbeitet und genäht. Rüschenärmel, Peplum-Volant und Choker-Kragen werden alle separat gearbeitet und angebracht. Zum Schluss kommen all die wunderschönen Rosenmotive und die Rankenstickerei.

Diese Anleitung ergibt ein koordiniertes Set – Oberteil und Rock sind separate Teile, die zusammen getragen werden. Sie werden nie verbunden, du kannst sie also auch einzeln mit anderen Teilen deiner Garderobe kombinieren, wenn du Vielseitigkeit willst.

Schwierigkeitsgrad

Fortgeschritten – und das sage ich ganz ehrlich. Du solltest mindestens zwei figurbetonte Kleidungsstücke fertiggestellt haben, bevor du dieses Design angehst. Du musst sicher sein im Lesen von Konstruktionen in Runden und flach, in präziser Maschenzahl-Formung über ein langes Kleidungsstück, im Herstellen vieler kleiner Motive mit Garnenden, in Oberflächenhäkelei-Verzierungen und im Zusammennähen von Kleidungsstücken.

Plane 120 bis 180 Stunden für Größe M ein, inklusive aller Motivarbeiten und Stickerei. Rechne zusätzliche Zeit für Spannen und Zusammensetzen ein. Das ist kein Wochenendprojekt. Das ist eine Herzensarbeit, die du für immer schätzen wirst.

Fertige Maße

Die Anleitung ist für Größe S geschrieben, M und L stehen durchgehend in Klammern als S (M, L).

Oberteil:

  • Brustumfang: 86 (91,5; 96,5) cm
  • Taillenumfang am Peplum-Ansatz: 71 (76; 81) cm
  • Länge von der Schulter bis zum Peplumsaum: 43 (44,5; 45,5) cm
  • Peplumtiefe: 9 cm in allen Größen

Rock:

  • Taillenumfang: 71 (76; 81) cm
  • Hüftumfang: 91,5 (96,5; 101,5) cm
  • Länge von der Taille bis zum Saum: 68,5 (70; 71) cm
  • Vorderer Schlitz: 23 cm in allen Größen

Choker-Kragen:

  • Umfang: 33 (34; 35,5) cm
  • Breite: 4 cm in allen Größen

Das brauchst du

Garn:

  • Hauptfarbe (HF): Altrosa, 100 % mercerisierte Baumwolle, DK-Garn (Stärke 3), ca. 1920 (2100; 2285) m für das gesamte Set
  • Farbe A (FA): Tiefes Burgunderrot, 100 % mercerisierte Baumwolle, DK, ca. 73 m
  • Farbe B (FB): Sanftes Mauve, 100 % mercerisierte Baumwolle, DK, ca. 73 m
  • Farbe C (FC): Salbeigrün, 100 % mercerisierte Baumwolle, DK, ca. 55 m für Stickerei und Blätter

Garnempfehlungen: Paintbox Yarns Simply DK (100 % Baumwolle, 125 m pro 50-g-Knäuel) in Dusty Rose für die HF – ausgezeichnete Maschendefinition für den Netzstoff. Lion Brand 24/7 Cotton DK (100 % Baumwolle, 170 m pro 100-g-Knäuel) – weit verbreitet, maschinenwaschbar, glattes, leicht glänzendes Gestrick. Drops Safran (100 % gekämmte Baumwolle, 160 m pro 50-g-Knäuel) in Altrosa für die HF – etwas matter, weicher Fall.

Hinweis zum Ersetzen: Jedes glatte DK-Baumwollgarn oder eine Baumwollmischung geht. Meide Garne mit starkem Halo (z. B. Mohairmischungen), da sie die Netzmaschentextur und die plastischen Rosen verdecken. Immer eine Maschenprobe häkeln und die Nadelstärke anpassen. Ersetze die Faserart nicht ohne neue Probe – Synthetik lässt sich nicht auf dieselben Maße spannen.

Häkelnadeln:

  • 3,25 mm (US D-3) – Hauptnadel für den Körperstoff
  • 2,25 mm (US B-1) – für Picotkanten und Choker

Sonstiges: Stopfnadel zum Vernähen und Sticken, Maschenmarkierer (mindestens 12), rostfreie Stecknadeln zum Spannen, Nähgarn in Altrosa zum Applizieren (optional, für extra Halt), ein kleiner Knopf oder Haken-und-Öse-Verschluss für den Choker, 1,3 cm Durchmesser, Spannmatten und Spanndrähte (empfohlen), Maßband.

Maschenprobe (Pflicht!)

Mit 3,25-mm-Nadel und HF: 20 FM = 10 cm. 22 Reihen = 10 cm. Gemessen in der festen Netzmasche nach dem Spannen.

Ich kann es nicht genug betonen: Die Maschenprobe ist bei diesem Kleidungsstück Pflicht. Schon eine Masche pro Zentimeter Unterschied ergibt über zwei Zentimeter Abweichung im Umfang. Häkle eine Probe von mindestens 13 × 13 cm, spanne sie und miss nach. Nimm eine größere Nadel, wenn deine Probe zu klein ausfällt, eine kleinere, wenn sie zu groß ist.

Abkürzungen (US-Begriffe)

  • Anf = Anfang
  • LM = Luftmasche
  • LM-Bogen = Luftmaschenbogen (die Lücke einer LM aus der Vorreihe)
  • Stb = Stäbchen
  • abn = Abnahme
  • hStb = halbes Stäbchen
  • zun = Zunahme (2 FM in dieselbe M)
  • HF = Hauptfarbe
  • FA = Farbe A (Burgunderrot)
  • FB = Farbe B (Mauve)
  • FC = Farbe C (Salbeigrün)
  • MM setzen = Maschenmarkierer setzen
  • restl = restlich
  • wdh = wiederholen
  • Rd = Runde
  • re = rechte Seite
  • FM = feste Masche
  • FMzus = zwei feste Maschen zusammen abmaschen
  • überspr = überspringen
  • KM = Kettmasche (Nadel einstechen, Schlinge durch M und Schlinge auf der Nadel ziehen)
  • MR = Markierer umsetzen
  • ZwR = Zwischenraum
  • M = Masche(n)
  • WLM = Wendeluftmasche
  • li = linke Seite
  • Umschl = Umschlag

Spezialmaschen und Techniken

Feste Netzmasche

Die Hauptmasche für alle großen Stoffabschnitte. Sie erzeugt eine offene, netzartige Textur mit kleinen quadratischen Löchern.

Reihe oder Rd 1 (Grundlage): Eine gerade Anzahl LM anschlagen. FM in die 2. LM ab der Nadel und in jede LM der Reihe.

Reihe oder Rd 2: 1 LM, wenden. FM in die erste M, 1 LM, nächste M überspr, FM in die nächste M. (1 LM, 1 überspr, FM in die nächste M) über die Reihe bis zur letzten M wdh, FM in die letzte M.

Reihe oder Rd 3: 1 LM, wenden. FM in die erste M, FM in den 1-LM-Bogen, FM in die nächste FM. (FM in den 1-LM-Bogen, FM in die nächste FM) über die Reihe wdh.

Reihen 2 und 3 wdh. Hinweis: In Runden die Wendeluftmaschen weglassen. Das Äquivalent von Reihe 2 fortlaufend arbeiten, am Rundenende mit KM in die erste FM verbinden. Das Äquivalent von Reihe 3 wird zurück in die 1-LM-Bögen gearbeitet.

Picotkante

Wird an allen äußeren Saumkanten, am Peplumsaum, an den Ärmelrüschenkanten und am Rocksaum gearbeitet.

Schritt 1: 1 FM in die Kantenmasche arbeiten. Schritt 2: 3 LM. Schritt 3: KM in die erste LM der gerade gemachten 3-LM-Kette (bildet das Picot). Schritt 4: 1 FM in die nächste Kantenmasche arbeiten. Schritte 2 bis 4 über die gesamte Kante wdh.

Bogenrüschenkante

Für die gestuften Ärmelrüschenlagen und die Rockschlitz-Einfassung.

Schritt 1: 1 FM in die Kantenmasche arbeiten. Schritt 2: 2 LM, 4 Stb in dieselbe M, 2 LM. Schritt 3: KM in die nächste Kantenmasche. Schritt 4: FM in die nächste Kantenmasche. Schritte 2 bis 4 über die Kante wdh.

Dreidimensionale Rose (groß)

Ca. 6,5 cm Durchmesser. In FA (Burgunderrot) und FB (Mauve). Ca. 8 in FA und 7 in FB arbeiten.

Grundlage: 36 LM. Auf Wunsch mit KM zum Ring schließen oder als flachen Streifen arbeiten.

Reihe 1: 1 LM. 1 FM in die 2. LM ab der Nadel und in jede LM der Reihe. (35 FM)

Reihe 2: 3 LM (zählt als Stb), wenden. 2 Stb in dieselbe M, 3 Stb in jede M der Reihe. (105 Stb)

Reihe 3: 1 LM, wenden. FM in jede M der Reihe. (105 FM)

Reihe 4: 3 LM, wenden. 2 Stb in jede M der Reihe. (210 Stb)

Reihe 5: KM in jede M der Reihe. Abketten und ca. 30 cm Faden hängen lassen.

Zusammensetzen: Den Streifen fest von einem Ende aufrollen, wobei Reihe 5 (die längste Reihe) die äußeren Blütenblätter bildet. Mit dem Faden und der Stopfnadel die Basis sicher vernähen. Die Lagen zunehmender Stb-Höhe bilden von selbst die spiralige Rosenform. Basis flach drücken und den inneren Faden vernähen. Der äußere Faden dient zum Annähen ans Kleidungsstück.

Dreidimensionale Rose (klein)

Ca. 3 cm Durchmesser. In FA und FB. Ca. 10 in FA und 8 in FB arbeiten.

Grundlage: 20 LM.

Reihe 1: 1 LM. FM in die 2. LM ab der Nadel und in jede LM der Reihe. (19 FM)

Reihe 2: 3 LM, wenden. 2 Stb in dieselbe M, 3 Stb in jede M der Reihe. (57 Stb)

Reihe 3: 1 LM, wenden. FM in jede M der Reihe. (57 FM)

Reihe 4: KM in jede M der Reihe. Abketten und ca. 25 cm Faden hängen lassen.

Zusammensetzen: Fest von einem Ende aufrollen wie bei der großen Rose. Basis mit dem Faden sichern.

Gehäkeltes Blatt

Ca. 4 cm lang. In FC arbeiten. Insgesamt ca. 20 Blätter nötig.

9 LM anschlagen.

Reihe 1: FM in die 2. LM ab der Nadel, hStb in die nächste LM, Stb in die nächsten 2 LM, hStb in die nächste LM, FM in die nächste LM, KM in die letzte LM. Nicht wenden. In die gegenüberliegende Seite der Anschlagkette arbeiten: FM in die erste LM, hStb in die nächste LM, Stb in die nächsten 2 LM, hStb in die nächste LM, FM in die nächste LM, KM in die letzte LM. (16 M insgesamt um das Blatt)

Abketten und ca. 25 cm Faden zum Annähen hängen lassen.

Oberflächen-KM-Ranke

Für die Haupt-Rankenstiele, die Rosen und Blätter verbinden.

FC auf die Stopfnadel fädeln oder mit der Nadel arbeiten. Die Nadel von der rechten auf die linke Seite durch eine M des Kleidungsstücks stechen. Eine Schlinge FC von li nach re hochholen. Die Nadel in die nächste M rechts (oder in Rankenrichtung) einstechen, die Schlinge durch den Stoff und die Schlinge auf der Nadel ziehen. So entlang des Rankenwegs fortfahren, bei Bedarf kurven. An jedem Rosen- oder Blattansatzpunkt abketten und neu ansetzen, um einen neuen Rankenzweig zu beginnen.

Kettenstich-Ranke (Stickerei)

Alternative zur Oberflächen-KM für feinere Linien.

FC auf die Stopfnadel mit angenehmer Arbeitslänge fädeln. Die Nadel am Rankenanfang von unten durch den Stoff führen. Direkt neben der Austrittsstelle wieder einstechen, dann eine Maschenlänge weiter wieder nach oben kommen, dabei den Arbeitsfaden unter der Nadelspitze halten. Vorsichtig anziehen, um das erste Kettenglied zu formen. Wiederholen für eine fortlaufende Kettenstich-Rankenlinie.

Wichtige Hinweise vor dem Start

  1. Oberteil und Rock werden als separate Teile gearbeitet und nie verbunden. Sie werden als koordiniertes Set getragen.
  2. Alle Netzmaschen-Stoffabschnitte beginnen mit einer Anschlagkette, die die Arbeitsmaschenzahl plus eine (für die als Kette behandelte Wendeluftmasche, nicht als M) enthält. Die erste FM wird in die 2. LM ab der Nadel gearbeitet.
  3. Beim Rock in Runden einen verriegelbaren Markierer in die erste M jeder Rd setzen und mit hochnehmen. Der Rundenanfang liegt in der hinteren Mitte.
  4. Der Peplum-Volant wird separat gearbeitet und an die Taillennaht des Oberteils gekettmascht. Er ist nicht in die Oberteilreihen integriert.
  5. Der gestufte Rüschenärmel wird in drei Lagen abnehmender Breite gearbeitet und dann an die rechte Schulterkante angebracht.
  6. Der Choker-Kragen wird separat als flacher Streifen gearbeitet und in der hinteren Mitte mit Knopf oder Haken-und-Öse geschlossen.
  7. Alle Rosen und Blätter werden nach dem Spannen mit ihren Garnenden und einer Stopfnadel appliziert. Rosenbasen vor dem Annähen flach drücken.
  8. Die Rankenstickerei kommt zuletzt, nachdem alle Rosen und Blätter angebracht sind, um die Motive in einem naturalistischen Rankenmuster zu verbinden.
  9. Die Anleitung ist mit der rechten Seite nach vorn für alle Abschnitte in Runden geschrieben.
  10. Für den asymmetrischen Rocksaum wird die vordere rechte Bahn etwas länger gearbeitet als die vordere linke Bahn, um den Wickel-Look zu erzeugen – durch verkürzte Reihen an der rechten Vorderseite vor der finalen Kantenrunde.
  11. Die Maschenprobe ist entscheidend. Den Maschenproben-Abschnitt vor dem Start sorgfältig lesen.
  12. Maschenzahlen in Klammern am Ende jeder Reihe oder Rd geben die Gesamtmaschenzahl an.

Anleitung

Abschnitt 1: Rock

Der Rock wird in Runden von der Taille bis zum Saum gearbeitet. Der Bund ist ein festes FM-Band. Der Körper wird in Netzmasche gearbeitet.

Rockbund

Mit HF und 3,25-mm-Nadel 141 (151; 161) LM anschlagen. Die Kette nicht verdrehen. Mit KM zur ersten LM zum Ring verbinden.

Rd 1: 1 LM (zählt im Bund durchgehend nicht als M). FM in jede LM der Runde. KM in die erste FM zum Verbinden. (140; 150; 160 FM)

Rd 2: 1 LM. FM in jede FM der Runde. KM zum Verbinden. (140; 150; 160 FM)

Rd 3: 1 LM. FM in jede FM der Runde. KM zum Verbinden. (140; 150; 160 FM)

Rd 4: 1 LM. FM in jede FM der Runde. KM zum Verbinden. (140; 150; 160 FM)

Rd 5: 1 LM. FM in jede FM der Runde. KM zum Verbinden. (140; 150; 160 FM)

Bund fertig. Der Bund sollte ca. 2,5 cm hoch messen.

Rockkörper: Zunahmenzone Taille bis Hüfte

Netzmaschenmuster wie folgt beginnen:

Rd 6: 1 LM. FM in die erste FM, (1 LM, 1 überspr, FM in die nächste FM) bis zur letzten FM wdh, 1 LM, letzte FM überspr, KM in die erste FM zum Verbinden. (70; 75; 80 FM und 70; 75; 80 1-LM-Bögen = 140; 150; 160 M insgesamt)

Rd 7: 1 LM. FM in die erste FM, (FM in den 1-LM-Bogen, FM in die nächste FM) um die Runde wdh. KM zum Verbinden. (140; 150; 160 FM)

Rd 8: Rd 6 wdh. (70; 75; 80 FM und 70; 75; 80 1-LM-Bögen)

Rd 9: Rd 7 wdh. (140; 150; 160 FM)

Rd 10: Rd 6 wdh. (70; 75; 80 FM und 70; 75; 80 1-LM-Bögen)

Rd 11: 1 LM. FM in die erste FM, FM in den 1-LM-Bogen, FM in die nächste FM, 2 FM in den 1-LM-Bogen (Zunahme gemacht), FM in die nächste FM. (FM in den 1-LM-Bogen, FM in die nächste FM) 16 (17; 18) Mal wdh, 2 FM in den 1-LM-Bogen (Zunahme), FM in die nächste FM. (FM in den 1-LM-Bogen, FM in die nächste FM) 17 (18; 19) Mal wdh, 2 FM in den 1-LM-Bogen (Zunahme), FM in die nächste FM. (FM in den 1-LM-Bogen, FM in die nächste FM) 16 (17; 18) Mal wdh, 2 FM in den 1-LM-Bogen (Zunahme), FM in die nächste FM, FM in die restl 1-LM-Bögen und FM bis zum Ende. KM zum Verbinden. (144; 154; 164 FM)

Rd 12: Rd 6 äquivalent wdh, FM in jede FM und (1 LM, 1 überspr) über die Runde. (72; 77; 82 FM und 72; 77; 82 1-LM-Bögen)

Rd 13: Rd 7 wdh. (144; 154; 164 FM)

Rd 14: Rd 6 wdh. (72; 77; 82 FM und 72; 77; 82 1-LM-Bögen)

Rd 15: 1 LM. 4 weitere Zunahmen gleichmäßig verteilen wie in Rd 11. KM zum Verbinden. (148; 158; 168 FM)

Rd 16: Rd 6 wdh. (74; 79; 84 FM und 74; 79; 84 1-LM-Bögen)

Rd 17: Rd 7 wdh. (148; 158; 168 FM)

Rd 18: Rd 6 wdh. (74; 79; 84 FM und 74; 79; 84 1-LM-Bögen)

Rd 19: 4 Zunahmen gleichmäßig verteilen. KM zum Verbinden. (152; 162; 172 FM)

Rd 20: Rd 6 wdh. (76; 81; 86 FM und 76; 81; 86 1-LM-Bögen)

Rd 21: Rd 7 wdh. (152; 162; 172 FM)

Rd 22: Rd 6 wdh. (76; 81; 86 FM und 76; 81; 86 1-LM-Bögen)

Rd 23: 4 Zunahmen gleichmäßig verteilen. KM zum Verbinden. (156; 166; 176 FM)

Rd 24: Rd 6 wdh. (78; 83; 88 FM und 78; 83; 88 1-LM-Bögen)

Rd 25: Rd 7 wdh. (156; 166; 176 FM)

Hinweis für Größe M: Rd 12 und folgende Netzrunden haben 77 FM, was für die Standard-Netzmasche nicht glatt durch 2 teilbar ist. Für Größe M die Netzrunde mit 77 FM-Positionen wie folgt arbeiten: 76 Mal (1 LM, 1 überspr, FM) arbeiten, FM in die letzte FM – für optische Konsistenz. Diese Ein-Maschen-Anpassung am Rundenübergang ist im fertigen Stoff unsichtbar. Gleiches gilt für Größe L mit 82 FM.

Kontrollpunkt: Nach Rd 25 sollte der Rock ca. 11,5 cm ab der Bundoberkante messen. Der Umfang sollte an dieser Stelle ca. 79 (84; 89) cm betragen.

Hüftzone: maximale Weite

Rd 26 bis 28: 3 Rd gleichmäßig im Netzmaschenmuster ohne Zunahmen arbeiten. (156; 166; 176 FM)

Rd 29: 4 Zunahmen gleichmäßig verteilen. (160; 170; 180 FM)

Rd 30 bis 32: Gleichmäßig arbeiten. (160; 170; 180 FM)

Rd 33: 4 Zunahmen gleichmäßig verteilen. (164; 174; 184 FM)

Rd 34 bis 36: Gleichmäßig arbeiten. (164; 174; 184 FM)

Kontrollpunkt: Nach Rd 36 sollte der Umfang ca. 84 (89; 94) cm betragen. Das ist die Hüftzone mit voller Weite.

Taillierung Hüfte bis Oberschenkel

Der Rock verjüngt sich nun leicht für eine körpernahe Passform über den Oberschenkel.

Rd 37: 1 LM. Netzmasche bis zum Markierer arbeiten, FMzus über die nächsten 2 M, Netzmasche bis zum nächsten Markierer fortsetzen, FMzus, bis zum nächsten Markierer fortsetzen, FMzus, bis zum letzten Markierer fortsetzen, FMzus, die Rd beenden. (160; 170; 180 FM)

Rd 38: Gleichmäßig arbeiten. (160; 170; 180 FM)

Rd 39: Gleichmäßig arbeiten. (160; 170; 180 FM)

Rd 40: Abnahmerunde wie Rd 37 wdh. (156; 166; 176 FM)

Rd 41: Gleichmäßig arbeiten. (156; 166; 176 FM)

Rd 42: Gleichmäßig arbeiten. (156; 166; 176 FM)

Rd 43: Abnahmerunde wdh. (152; 162; 172 FM)

Rd 44 bis 46: Gleichmäßig arbeiten. (152; 162; 172 FM)

Rd 47: Abnahmerunde wdh. (148; 158; 168 FM)

Rd 48 bis 52: Gleichmäßig arbeiten. (148; 158; 168 FM)

Rd 53: Abnahmerunde wdh. (144; 154; 164 FM)

Rd 54 bis 60: Gleichmäßig arbeiten. (144; 154; 164 FM)

Kontrollpunkt: Nach Rd 60 sollte der Rock ca. 28 cm ab der Bundoberkante messen. Der Stoff ist sanft tailliert, der Rockumfang sollte ca. 74 (79; 84) cm betragen.

Unterer Rockkörper

Rd 61 bis 100: Durchgehend gleichmäßig im Netzmaschenmuster arbeiten. Keine Formung. (144; 154; 164 FM)

Kontrollpunkt: Nach Rd 100 sollte der Rock ca. 48 (49,5; 51) cm ab der Bundoberkante messen. Der untere Körper verläuft von hier bis zum Saum gerade.

Rd 101 bis 120: Gleichmäßig arbeiten. (144; 154; 164 FM)

Kontrollpunkt: Nach Rd 120 sollte die Rockkörperlänge ab der Bundoberkante ca. 58 (59,5; 61) cm betragen.

Schlitzvorbereitung vorne

Der vordere Schlitz beginnt bei Rd 121. Der Rock wird nun in zwei flachen Abschnitten (vorne und hinten) für die unteren 23 cm des Rocks gearbeitet.

Die mittlere vordere M (Markierer setzen) und die mittlere hintere M identifizieren. Die vordere Mitte teilt die vordere Bahn. An der vorderen Mitte wird die Arbeit geteilt.

Rückenbahn (flach gearbeitet)

Reihe 121A: Mit der rechten Seite nach vorn HF an der mittleren vorderen M ansetzen. 1 LM. FM über die hintere Rockhälfte (von der mittleren vorderen M bis zur mittleren hinteren M). Wenden. (72; 77; 82 FM)

Hinweis: Für die flachen Abschnitte zurück zur Standard-FM mit Wendeluftmaschen wie folgt. Das Netzmuster setzt sich als Reihen statt Runden fort.

Reihe 122A: 1 LM, wenden. Netzmaschenreihe über die Reihe arbeiten. (72; 77; 82 FM)

Reihe 123A: 1 LM, wenden. FM in jede M und jeden LM-Bogen der Reihe. (72; 77; 82 FM)

Reihen 124A bis 148A: Netzmusterreihen im Wechsel wie etabliert fortsetzen. (72; 77; 82 FM pro Reihe)

Nach Reihe 148A ist die Rückenbahn fertig. Die Rückenbahn reicht nun bis zur vollen Rocklänge.

Vordere rechte Bahn (flach gearbeitet, länger für den Wickeleffekt)

Reihe 121B: Mit der rechten Seite nach vorn HF an der mittleren vorderen M ansetzen. 1 LM. FM über die rechte vordere Hälfte. Wenden. (36; 39; 41 FM)

Hinweis: Die Vorderseite ist in der Mitte in linke und rechte Hälfte geteilt. Die rechte vordere Bahn (getragen die rechte Körperseite) reicht tiefer, um den diagonalen Wickel-Überlagerungslook zu erzeugen.

Reihen 122B bis 148B: Gleichmäßig im Netzmaschenmuster arbeiten. (36; 39; 41 FM)

Reihen 149B bis 155B (Verkürzte-Reihen-Verlängerung für den Wickeleffekt): 7 zusätzliche Reihen nur auf der rechten vorderen Bahn arbeiten, um die längere Wickelüberlagerung zu erzeugen. (36; 39; 41 FM)

Vordere linke Bahn (flach gearbeitet, kürzer)

Reihe 121C: Mit der rechten Seite nach vorn HF an der M direkt links der vorderen Mitte ansetzen (eine M hinter der vorderen Mitte). 1 LM. FM über die restl linken vorderen M. Wenden. (36; 38; 41 FM)

Reihen 122C bis 148C: Gleichmäßig in Netzmasche arbeiten. (36; 38; 41 FM)

Die linke vordere Bahn endet bei Reihe 148C. Sie ist kürzer als die rechte vordere Bahn und erzeugt den asymmetrischen diagonalen Saum.

Rocksaumkanten

Die Picotkante und die Bogenbordüre werden an alle Saumkanten angebracht.

Unterer Saum der Rückenbahn: Mit der rechten Seite nach vorn und 2,25-mm-Nadel HF an der unteren rechten Ecke des Rückensaums ansetzen. Picotkante über die gesamte Unterkante arbeiten. Abketten.

Unterer Saum der rechten vorderen Bahn: HF an der unteren rechten Ecke ansetzen. Picotkante über die Kante arbeiten. Abketten.

Diagonale Innenkante der rechten vorderen Bahn (die von vorne sichtbare schräge Wickelkante): Bogenrüschenkante entlang dieser diagonalen Kante arbeiten. Abketten.

Unterer Saum der linken vorderen Bahn: Picotkante über die Kante arbeiten. Abketten.

Die Seitenkanten des Schlitzes (die senkrechten Kanten aus der Teilung an der vorderen Mitte): 1 Rd FM entlang jeder senkrechten Kante arbeiten, 1 FM pro Reihenende. Dann Picotkante über diese FM arbeiten. Abketten.

Abschnitt 2: Oberteil

Das Oberteil wird flach in Bahnen gearbeitet und genäht. Das Oberteil ist ein Ein-Schulter-Design. Die linke Schulter (getragen) ist offen. Die rechte Schulter trägt die Rüsche. Der Ausschnitt auf der rechten Seite verbindet sich über eine LM-Schlaufe oder einen gehäkelten Steg mit dem Choker-Kragen.

Rückenbahn des Oberteils

Mit HF und 3,25-mm-Nadel 89 (95; 101) LM anschlagen.

Reihe 1 (li): FM in die 2. LM ab der Nadel und in jede LM der Reihe. Wenden. (88; 94; 100 FM)

Reihe 2 (re): 1 LM, wenden. FM in die erste M, (1 LM, 1 überspr, FM in die nächste M) bis zur letzten M, FM in die letzte M. (88; 94; 100 M im Netz)

Reihe 3 (li): 1 LM, wenden. FM in die erste M, (FM in den 1-LM-Bogen, FM in die nächste FM) über die Reihe. (88; 94; 100 FM)

Reihen 4 bis 37 (li): Im Netzmaschenmuster wie etabliert fortsetzen, Reihen 2 und 3 im Wechsel. Keine Formung. (88; 94; 100 FM)

Reihe 38 (Taillenformung, re): 1 LM, wenden. FM in die erste M, FMzus, Netzmasche bis zu den letzten 3 M, FMzus, FM in die letzte M. (86; 92; 98 FM)

Reihe 39: Gleichmäßig arbeiten. (86; 92; 98 FM)

Reihe 40: FM in die erste M, FMzus, bis zu den letzten 3 M arbeiten, FMzus, FM in die letzte M. (84; 90; 96 FM)

Reihe 41: Gleichmäßig arbeiten. (84; 90; 96 FM)

Reihe 42: FM in die erste M, FMzus, bis zu den letzten 3 M arbeiten, FMzus, FM in die letzte M. (82; 88; 94 FM)

Reihen 43 bis 45: Gleichmäßig arbeiten. (82; 88; 94 FM)

Reihe 46: FM in die erste M, FMzus, bis zu den letzten 3 M arbeiten, FMzus, FM in die letzte M. (80; 86; 92 FM)

Reihen 47 bis 49: Gleichmäßig arbeiten. (80; 86; 92 FM)

Das ist die schmalste Taillenstelle. An jeder Seitenkante in dieser Reihe einen Markierer setzen, um die Taillenhöhe zu kennzeichnen.

Armausschnitt- und Schulterformung Rücken

Reihe 50 (Armausschnittbeginn): 1 LM, wenden. KM über die ersten 5 (6; 6) M. 1 LM. FM in die nächste M, Netzmasche bis zu den letzten 5 (6; 6) M arbeiten. Wenden, die letzten M ungearbeitet lassen. (70; 74; 80 FM)

Reihe 51: Gleichmäßig arbeiten. (70; 74; 80 FM)

Reihe 52: 1 LM, wenden. FMzus, bis zu den letzten 2 M arbeiten, FMzus. (68; 72; 78 FM)

Reihe 53: Gleichmäßig arbeiten. (68; 72; 78 FM)

Reihe 54: FMzus, bis zu den letzten 2 M arbeiten, FMzus. (

Hinweis der Redaktion: An dieser Stelle bricht die Quellanleitung mitten in Reihe 54 ab. Die Fortsetzung der Schulterformung, das Vorderoberteil, der Peplum-Volant, der gestufte Rüschenärmel, der Choker-Kragen, das Anbringen von Rosen und Blättern, die Rankenstickerei sowie das Zusammensetzen und Spannen sind in der Vorlage nicht enthalten und können daher hier nicht wiedergegeben werden.

Altrosa Midi-Kleid mit Rosenranken häkeln

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