Boutique-Drama zum Selberhäkeln: Dieser Crop-Pullover in Altrosé verbindet ein Honigwaben-Maschenmuster – luftig-offen, damit das dicke Garn nicht schwer wirkt – mit einem mittigen Zopfpaneel, das vom Saumbündchen bis zum Rollkragen läuft und wie gespiegelte Herzen in geflochtener Seiloptik wirkt. Dazu dramatische Ballonärmel mit engem Rippenbündchen und ein kuscheliger, doppelt umgeschlagener Rollkragen – dazu die perfekte Cropped-Silhouette zur High-Waist-Jeans.
Der Körper wird flach in zwei Paneelen gearbeitet (Vorderteil mit Zopf, Rückenteil komplett Wabe), die Ärmel ebenfalls flach, dann alles genäht; der Rollkragen kommt zum Schluss in Runden aufgestrickt.

Über diese Anleitung
Du beginnst mit seitlich gearbeiteten Rippenbündchenstreifen für Saum und Ärmelbündchen, nimmst daraus die Maschen auf und arbeitest Vorder- und Rückenteil flach nach oben. Das Zopfpaneel umfasst 12 Maschen (2 hStb-Kante, 4 + 4 rStb-Zopfgruppe, 2 hStb-Kante); auf dem Vorderteil sitzen davon je Seite 20 Wabenmaschen. Die Ärmel beginnen breit am Oberarm, laufen zum Bündchen zu und sind im oberen Drittel ballonartig.
Größe: US-Damen S bis M (Brustumfang 86 bis 97 cm / 34 bis 38 Zoll). Zeitaufwand: ca. 30 bis 45 Stunden inklusive Fertigstellung.
Schwierigkeitsgrad
Fortgeschritten-Mittel. Du solltest dich sicher fühlen in: vorderen und hinteren Reliefstäbchen für die Zopfarbeit, dem Wabenmuster über viele Reihen, Maschenzahlen in geformten Abschnitten lesen, Ärmelkappen einsetzen und Maschen gleichmäßig um einen Halsausschnitt aufnehmen. Wer als sicherer Anfänger schon Reliefmaschen und einfache Kleidungskonstruktion beherrscht, schafft das.
Fertige Maße
- Brust: 107 cm / 42 Zoll (53 cm / 21 Zoll pro Paneel)
- Körperlänge (Unterarm bis Saum): 25 cm / 10 Zoll
- Gesamtlänge inkl. Kragen: ca. 56 cm / 22 Zoll
- Ärmellänge (Unterarm bis Bündchen): 51 cm / 20 Zoll
- Oberarmbreite: 46 cm / 18 Zoll
- Bündchenbreite: 20 cm / 8 Zoll
- Kragenhöhe: 13 cm / 5 Zoll
Ein großzügiges, bequemes Plus-Ease-Modell – bewusst locker sitzend.
Das brauchst du
Garn: Bulky-Wolle (CYCA 5, schweres Bulky), ca. 1006 bis 1189 m (1100 bis 1300 Yards), Altrosé/antik Mauve.
Garnempfehlungen:
- Lion Brand Wool-Ease Thick and Quick in Dusty Pink oder Blush – Super Bulky, einfach mit 9,0-mm-Nadel für weicheren Fall; bei 106 Yards/Knäuel werden 11 bis 12 Knäuel gebraucht
- Paintbox Yarns Simply Chunky, 100 % Acryl, 137 Yards/100 g – sehr gutes Maschenbild für den Zopf; 9 Knäuel in Dusty Rose
- We Are Knitters The Wool (Chunky), Merinowollmischung mit schönem Halo; bei ca. 87 Yards/100 g werden 13 bis 15 Knäuel gebraucht
Ersatzhinweis: Ein elastisches Bulky- oder Super-Bulky-Garn mit etwas Rücksprung wählen – Wolle, Wollmischungen oder gutes Acryl. So blüht die Wabe auf und der Zopf wirkt plastisch. 100 % Baumwolle in dieser Stärke vermeiden: übermäßiger Fall, flacher Zopf. Immer erst ein Probestück!
Häkelnadeln:
- 9,0 mm (US N-13) für Körper und Ärmel
- 8,0 mm (US L-11) für die Rippenabschnitte
Außerdem:
- Maschenmarkierer (mind. 8)
- Sticknadel
- Schere
- Verschließbare Maschenmarkierer oder Restgarn für Zopfmarkierer
- Maßband
- Zopfnadel oder Ersatznadel für Zopfkreuzungen
Maschenprobe
Mit der größeren Nadel (9,0 mm) in Honigwaben-Maschenmuster: 10 M = 10 cm (4 Zoll), 8 Reihen = 10 cm (4 Zoll). Mit der kleineren Nadel (8,0 mm) in Rippenmuster: 12 M = 10 cm (4 Zoll), 10 Reihen = 10 cm (4 Zoll). Ggf. Nadelstärke anpassen; nach dem Spannen messen.
Abkürzungen
- LM (Luftmasche), KM (Kettmasche)
- FM (feste Masche), hStb (halbes Stäbchen), Stb (Stäbchen)
- LM-R (Luftmaschenraum)
- zun (Zunahme), abn (Abnahme)
- rStb-v (vorderes Reliefstäbchen), rStb-h (hinteres Reliefstäbchen)
- RS (rechte Seite), WS (linke Seite)
- WLM (Wendeluftmasche), M (Masche(n))
Besondere Maschen und Techniken
Honigwaben-Maschenmuster (über ein Vielfaches von 2 plus 1): Reihe 1 (RS): 3 LM (zählt als Stb), Stb in die nächste M, (1 LM, 1 M überspr., Stb in die nächste M) bis zur letzten M, Stb in die letzte M. Wenden. Reihe 2 (WS): 1 LM, FM in das erste Stb, (FM in den 1-LM-R, FM in das nächste Stb) über die Reihe. Wenden. Reihe 3 (RS): Wie Reihe 1. Reihen 2 und 3 für das Muster wiederholen. Die 1-LM-Räume der RS-Reihen bilden die offenen Wabenzellen; in den WS-Reihen bekommen jeder LM-Raum und jeder Stb-Kopf eine FM – die Wabe füllt sich zur soliden Maschenzahl zurück.
Vorderes Reliefstäbchen (rStb-v): Umschlag, die Nadel von vorne nach hinten nach vorne um den Maschenkopf der angezeigten Masche darunter führen (nicht durch die oberen Schlingen). Umschlag, Schlinge hochholen, zweimal je 2 Schlingen abmaschen. Die Masche liegt erhaben auf der Vorderseite.
Hinteres Reliefstäbchen (rStb-h): Umschlag, die Nadel von hinten nach vorne nach hinten um den Maschenkopf der angezeigten Masche darunter führen. Umschlag, Schlinge hochholen, zweimal je 2 Schlingen abmaschen. Die Masche tritt hinter das Gewebe zurück.
2-über-2-Zopfkreuzung vorne (2/2 FC): Über 4 M. Die 2 rechten M auf eine Zopfnadel legen und vorne halten. Um die nächsten 2 linken Maschenköpfe je ein rStb-v arbeiten. Dann um die 2 gehaltenen Maschenköpfe je ein rStb-v arbeiten. Die Kreuzung läuft nach links – zur Mitte hin von beiden Seiten; wiederholt entsteht der geflochtene Seilzopf.
2-über-2-Zopfkreuzung hinten (2/2 BC): Über 4 M. Die 2 rechten M auf eine Zopfnadel legen und hinten halten. Um die nächsten 2 linken Maschenköpfe je ein rStb-v arbeiten. Dann um die 2 gehaltenen Maschenköpfe je ein rStb-v arbeiten. Die Kreuzung läuft nach rechts.
Zopfpaneel (12 M: 2 rStb-h-Kante, 4 rStb-v-Zopfgruppe, 4 rStb-v-Zopfgruppe, 2 rStb-h-Kante): Zopfreihe Aufbau (RS): 2 rStb-h, 4 rStb-v, 4 rStb-v, 2 rStb-h – noch ohne Kreuzung. Zopfreihe 1 (RS): 2 rStb-h, 2/2 FC über die nächsten 4 M, 2/2 BC über die nächsten 4 M, 2 rStb-h. Zopfreihen 2–4: Jede Masche wie sie erscheint arbeiten (rStb-v über rStb-v, rStb-h über rStb-h). Keine Kreuzung. Zopfreihen 1–4 für die volle Paneelhöhe wiederholen – das ergibt die gespiegelte Zopfoptik wie ineinandergreifende Herzen.
Rippenreihe: 2 LM (zählt nicht als M), (rStb-v um die nächste M, rStb-h um die nächste M) über die Reihe. Wenden.
Hinweise vor dem Start
- Der Körper wird als zwei flache Paneele gearbeitet. Das Vorderteil enthält den mittigen Zopfabschnitt. Das Rückenteil wird komplett in Honigwaben-Masche gearbeitet.
- Wendeluftmaschen: In Wabenreihen zählen 3 LM auf RS-Reihen als Stb; 1 LM auf WS-Reihen zählt nicht als M. In Rippenabschnitten zählen 2 LM nie als M.
- Das Zopfpaneel sitzt mittig: Bei 52 M Vorderteilbreite belegt der Zopf die M 21–32 (12 M), mit je 20 Wabenmaschen an den Seiten.
- Die 12 Zopfmaschen sind immer Reliefmaschen und enthalten nie 1-LM-Räume.
- Alle Teile vor dem Nähen spannen.
- Der Rollkragen wird in Runden gearbeitet, nachdem alles genäht ist.
- Bei der Zopfkreuzung werden die 4 gekreuzten Köpfe aus den rStb-Köpfen der Reihe darunter gearbeitet – die Nadel um den Maschenkopf der Masche zwei Reihen darunter (Aufbaureihe) bzw. um rStb-Köpfe in späteren Zopfreihen führen.
Vorderteil – Saumbündchen
Mit der kleineren Nadel (8,0 mm) 13 LM.
Reihe 1: FM in die 2. LM ab der Nadel und in jede LM über die Reihe. Wenden. (12 FM)
Reihe 2: 2 LM, (rStb-v in die nächste M, rStb-h in die nächste M) 6 Mal. Wenden. (12 M)
Reihe 2 wiederholen, bis das Stück 52 Rippensäulen breit ist. Das Bündchen wird seitlich gearbeitet – ein Streifen entsteht: 52 Reihen des 12-M-breiten Streifens. Die 12 FM der Grundreihe werden zur Bündchenhöhe (ca. 10 cm / 4 Zoll mit der kleineren Nadel). Die 52 Rippenreihen werden zur Vorderteilbreite. Nach 52 Reihen nicht abketten. Arbeit um 90 Grad drehen. Mit der größeren Nadel (9,0 mm) FM gleichmäßig entlang der langen Kante des Rippenstreifens aufnehmen: 1 FM pro Rippenreihenende. (52 FM) Diese FM-Reihe wird zur Grundreihe für Wabe und Zopfpaneel.
KONTROLLPUNKT: Das Saumbündchen sollte ca. 53 cm (21 Zoll) breit und 10 cm (4 Zoll) hoch sein.
Vorderteil – Körper
Der Vorderteilkörper wird vom Bündchen aus nach oben gearbeitet. Gesamt 52 M: Zopfpaneel auf M 21–32, Wabe auf M 1–20 (links) und M 33–52 (rechts).
Aufbaureihe Zopfpaneel (RS): 3 LM (zählt als Stb), Stb in die nächste M, (1 LM, 1 überspr., Stb in die nächste M) 9 Mal – M 1–20 in Wabe. Dann ohne LM direkt in die Maschenköpfe von M 21–32: rStb-h in die nächste M, rStb-h in die nächste M, 8 Mal rStb-v, rStb-h in die nächste M, rStb-h in die nächste M – 12 Reliefmaschen über M 21–32. Dann (Stb in die nächste M, 1 LM, 1 überspr.) 9 Mal, Stb in die letzte M für die rechte Wabe, M 33–52. Wenden. (52 M)
Reihe 1 (WS, Wabenfüllung + Zopf halten): 1 LM (zählt nicht als M), FM in das erste Stb, (FM in den 1-LM-R, FM in das nächste Stb) 9 Mal für die linke Wabe (20 FM). Dann für den Zopfabschnitt (12 Reliefmaschen): rStb-h in das nächste rStb-h, rStb-h in das nächste rStb-h, 8 Mal rStb-v, rStb-h, rStb-h. Dann FM in das nächste Stb, (FM in den 1-LM-R, FM in das nächste Stb) 9 Mal für die rechte Wabe (20 FM). Wenden. (52 M) In WS-Reihen bleibt der Zopf durch Reliefmaschen wie-sie-erscheinen auf der RS erhaben.
Reihe 2 (RS, Zopfkreuzung Reihe 1): 3 LM (zählt als Stb), Stb in die nächste FM, (1 LM, 1 überspr., Stb in die nächste FM) 8 Mal, Stb in die nächste FM für die linke Wabe (20 M). Dann rStb-h, rStb-h, 2/2 FC über die nächsten 4 rStb-v-M, 2/2 BC über die nächsten 4 rStb-v-M, rStb-h, rStb-h für den Zopf (12 M). Dann Stb in die nächste FM, (1 LM, 1 überspr., Stb in die nächste FM) 8 Mal, 1 LM, 1 überspr., Stb in die letzte FM für die rechte Wabe (20 M). Wenden. (52 M)
Reihe 3 (WS): Wie Reihe 1. (52 M)
Reihe 4 (RS, glatte Zopfreihe): 3 LM, Stb in die nächste FM, (1 LM, 1 überspr., Stb) 8 Mal, Stb für die linke Wabe (20 M). rStb-h, rStb-h, 8 Mal rStb-v, rStb-h, rStb-h für den Zopf (12 M, ohne Kreuzung). Stb, (1 LM, 1 überspr., Stb) 9 Mal, Stb für die rechte Wabe (20 M). Wenden. (52 M)
Reihe 5 (WS): Wie Reihe 1. (52 M)
Reihe 6 (RS, glatte Zopfreihe): Wie Reihe 4. (52 M)
Reihe 7 (WS): Wie Reihe 1. (52 M)
Reihe 8 (RS, Zopfkreuzung Reihe 2): Wie Reihe 2, die Zopfkreuzungen erneut arbeiten. (52 M)
Im etablierten Muster fortfahren, die Zopfkreuzungen jede 6. RS-Reihe arbeiten (Reihen 2, 8, 14, 20 usw.), bis der Vorderteilkörper ab der Bündchenoberkante ca. 25 cm (10 Zoll) misst. Mit einer WS-Reihe enden. Nicht abketten.
KONTROLLPUNKT: Der Vorderteilkörper (ohne Bündchen) sollte ca. 25 cm (10 Zoll) hoch und 53 cm (21 Zoll) breit sein. Ca. 20 Körperreihen insgesamt gearbeitet.
Vorderteil – Armlochformung
In etabliertem Waben- und Zopfmuster fortfahren.
Armlochreihe 1 (RS): KM über die ersten 4 M, 3 LM (zählt als Stb), im Muster bis zu den letzten 4 M arbeiten, die letzten 4 M unbearbeitet lassen. Wenden. (44 M)
Armlochreihe 2 (WS): 1 LM, FM2zus über die nächsten 2 M, FM über die Wabe, Reliefmaschen über den Zopf, FM über die Wabe bis zu den letzten 2 M, FM2zus. Wenden. (42 M)
Armlochreihe 3 (RS): 3 LM, ersten 1-LM-R an der Kante überspringen, im Muster bis zu den letzten 2 M arbeiten, Stb2zus. Wenden. (40 M)
Armlochreihe 4 (WS): FM2zus am Anfang, im Muster bis zu den letzten 2 M arbeiten, FM2zus. Wenden. (38 M)
Gerade im etablierten Muster ohne Formung arbeiten, bis das Armloch ab der ersten Formungsreihe ca. 20 cm (8 Zoll) misst. Mit einer WS-Reihe enden. (38 M)
KONTROLLPUNKT: Das Vorderteil mit Armlochformung sollte nun ca. 46 cm (18 Zoll) hoch sein. Das Armloch ist ca. 20 cm (8 Zoll) tief.
Vorderteil – Halsformung
Der Halsausschnitt wird geformt, indem jede Schulter separat gearbeitet wird.
Linke Schulter: Reihe 1 (RS): Im Muster über die ersten 12 M arbeiten. Wenden. Die restlichen 26 M unbearbeitet lassen. (12 M)
Reihe 2 (WS): Im Muster bis zu den letzten 2 M arbeiten, FM2zus (Halskantenabnahme). Wenden. (11 M)
Reihe 3 (RS): 1 LM, FM2zus an der Halskante, im Muster bis zum Ende arbeiten. Wenden. (10 M)
Reihe 4 (WS): Gerade im Muster arbeiten. Wenden. (10 M). Abketten. Das ist die linke Schulter.
Rechte Schulter: Die mittleren 14 M überspringen (vordere Halsausschnittöffnung). Garn an der 27. M von der Armlochkante auf der letzten Armlochreihe neu ansetzen.
Reihe 1 (RS): Im Muster über die letzten 12 M arbeiten. Wenden. (12 M)
Reihe 2 (WS): FM2zus an der Halskante, im Muster bis zum Ende arbeiten. Wenden. (11 M)
Reihe 3 (RS): Im Muster bis zu den letzten 2 M arbeiten, FM2zus. Wenden. (10 M)
Reihe 4 (WS): Gerade im Muster arbeiten. Wenden. (10 M). Abketten.
KONTROLLPUNKT: Jede Schulterlasche sollte ca. 10 cm (4 Zoll) breit und 5 cm (2 Zoll) hoch sein.
Rückenteil – Saumbündchen
Mit der kleineren Nadel 13 LM. Das seitliche Bündchen genau wie beim Vorderteil für 52 Reihen arbeiten. Drehen. Mit der größeren Nadel 52 FM entlang der langen Kante aufnehmen. (52 FM)
Rückenteil – Körper
Das Rückenteil wird komplett in Honigwaben-Maschenmuster ohne Zopfpaneel gearbeitet.
Reihe 1 (RS): 3 LM (zählt als Stb), (1 LM, 1 überspr., Stb in die nächste M) 25 Mal, Stb in die letzte M. Wenden. (52 M)
Reihe 2 (WS): 1 LM, FM in das erste Stb, (FM in den 1-LM-R, FM in das nächste Stb) 25 Mal, FM in die Oberkante der WLM. Wenden. (52 FM)
Reihe 3 (RS): 3 LM, (1 LM, 1 überspr., Stb in die nächste FM) 25 Mal, Stb in die letzte FM. Wenden. (52 M)
Reihen 2 und 3 wiederholen, bis der Rücken ab der Bündchenoberkante ca. 25 cm (10 Zoll) misst. Mit einer WS-Reihe enden.
Rückenteil – Armlochformung
Genau wie die Vorderteil-Armlochformung arbeiten: Formungsreihe 1 (RS): KM 4, 3 LM, im Muster bis zu den letzten 4 M, unbearbeitet lassen. Wenden. (44 M) Formungsreihe 2 (WS): FM2zus an jedem Ende. Wenden. (42 M) Formungsreihe 3 (RS): Abnahme an jedem Ende arbeiten. Wenden. (40 M) Formungsreihe 4 (WS): FM2zus an jedem Ende. Wenden. (38 M) Gerade arbeiten, bis das Armloch 20 cm (8 Zoll) ab der Formung misst. Mit WS-Reihe enden. (38 M)
Rückenteil – Halsformung
Linke Schulter (RS): Im Muster über die ersten 10 M arbeiten. Wenden. Noch 3 Reihen gerade arbeiten. Abketten. (10 M) Die mittleren 18 M überspringen (der rückwärtige Halsausschnitt ist etwas weiter als vorne, für bequemes Aufnehmen des Rollkragens). Rechte Schulter: Neu ansetzen, über die restlichen 10 M arbeiten. Noch 3 Reihen gerade arbeiten. Abketten. (10 M)
Ärmel (2 Mal arbeiten)
Der Ärmel wird flach gearbeitet. Er beginnt breit am Oberarm, läuft zum Bündchen zu und hat in den oberen zwei Dritteln Ballonform.
Ärmelbündchen: Mit der kleineren Nadel 13 LM. Reihe 1: FM in die 2. LM ab der Nadel und in jede LM über die Reihe. Wenden. (12 FM) Reihe 2: 2 LM, (rStb-v, rStb-h) 6 Mal. Wenden. (12 M) Reihe 2 für insgesamt 22 Reihen wiederholen. Nach Reihe 22 drehen und mit der größeren Nadel 22 FM entlang der langen Kante aufnehmen. (22 FM)
Ärmelkörper – Grundreihe (WS): 1 LM, FM über 22 M. Wenden. (22 FM)
Zunahmeabschnitt: Reihe 1 (RS): 1 LM, 2 FM in die erste M, FM über die Reihe bis zur letzten M, 2 FM in die letzte M. Wenden. (24 FM) Reihe 2 (WS): 1 LM, 2 FM in die erste M, FM über die Reihe bis zur letzten M, 2 FM in die letzte M. Wenden. (26 FM) Reihe 3 (RS): Wie Reihe 1. Wenden. (28 FM) Reihe 4 (WS): Wie Reihe 2. Wenden. (30 FM) Reihe 5 (RS): Wie Reihe 1. Wenden. (32 FM) Reihe 6 (WS): Wie Reihe 2. Wenden. (34 FM) Reihe 7 (RS): Wie Reihe 1. Wenden. (36 FM) Reihe 8 (WS): Wie Reihe 2. Wenden. (38 FM) Reihe 9 (RS): Wie Reihe 1. Wenden. (40 FM) Reihe 10 (WS): Wie Reihe 2. Wenden. (42 FM) Reihe 11 (RS): Wie Reihe 1. Wenden. (44 FM) Reihe 12 (WS): Wie Reihe 2. Wenden. (46 FM)
Wabe mit größerer Nadel: Wabenreihe 1 (RS): 3 LM, (1 LM, 1 überspr., Stb) 22 Mal, Stb in die letzte M. Wenden. (46 M) Wabenreihe 2 (WS): 1 LM, FM in das erste Stb, (FM in den 1-LM-R, FM in das nächste Stb) 22 Mal, FM in die Oberkante der WLM. Wenden. (46 FM) Noch 6 Reihen gerade in Honigwaben-Masche arbeiten (Wabenreihen 3–8). (46 M je Reihe)
Zunahmewabenreihe (RS): 3 LM, Stb in die erste M (Zunahme am Anfang), Wabe über die Reihe bis zur letzten M, 2 Stb in die letzte M (Zunahme am Ende). Wenden. (48 M)
Wabenreihe (WS): 1 LM, FM in jede M und jeden LM-R über die Reihe. Wenden. (48 FM)
Zunahmewabenreihe (RS): 1 an jedem Ende zunehmen. Wenden. (50 M)
Wabenreihe (WS): FM über die Reihe. Wenden. (50 FM)
Gerade in Honigwaben-Masche arbeiten, bis der Ärmel ab der Bündchenoberkante ca. 36 cm (14 Zoll) misst.
KONTROLLPUNKT: Der Ärmel sollte ca. 36 cm (14 Zoll) lang und ca. 50 M breit (51 cm / 20 Zoll breit) sein.
Ärmelkappenformung: Die Kappe wird in FM für sauberere Abnahmen gearbeitet.
Kappenreihe 1 (RS): KM über die ersten 4 M, 1 LM, FM bis zu den letzten 4 M, unbearbeitet lassen. Wenden. (42 FM)
Kappenreihe 2 (WS): 1 LM, FM2zus, FM bis zu den letzten 2 M, FM2zus. Wenden. (40 FM)
Kappenreihe 3 (RS): 1 LM, FM2zus, FM bis zu den letzten 2 M, FM2zus. Wenden. (38 FM)
Kappenreihe 4 (WS): 1 LM, FM2zus, FM bis zu den letzten 2 M, FM2zus. Wenden. (36 FM)
2 M pro Reihe weiter abnehmen, bis die Kappe ca. 10 cm (4 Zoll) hoch misst. Abketten, langen Faden zum Nähen lassen.
Zusammensetzen und Fertigstellen
Spannen: Vor dem Nähen alle Teile auf die fertigen Maße spannen. Flach auf eine Spannmatte legen, auf Maß stecken und mit Wasser besprühen. Vollständig trocknen lassen.
Nähen: 1. Schulternähte: Vorder- und Rückenschulterteile rechts auf rechts mit Hexenstich oder Matratzenstich verbinden. 2. Seitennähte: Ab dem Saumbündchen Vorder- und Rückenteil entlang der Seiten verbinden, am Armloch stoppen. 3. Ärmelnähte: Jeden Ärmel rechts auf rechts falten und vom Bündchen bis zum Unterarm nähen. 4. Ärmel einsetzen: Rechts auf rechts die Ärmelkappe ins Armloch stecken, Ärmelnaht auf Seitennaht treffen lassen. Die Kappe einhalten und einnähen.
Rollkragen
Mit der kleineren Nadel an einer Schulternaht ansetzen. Gleichmäßig um den Halsausschnitt arbeiten und dabei ca. 50 bis 54 M aufnehmen. Runde 1: Mit KM zur Runde schließen. 2 LM, (rStb-v, rStb-h) rundum. Verbinden. Runde 1 wiederholen, bis der Kragen 13 cm (5 Zoll) hoch misst. Abketten und Fäden vernähen.
Tipps für den Erfolg
Zopfsicherheit: Wer Zöpfe neu lernt, übt die 2/2-FC- und 2/2-BC-Kreuzungen erst an einem kleinen Probestück. Sobald der Rhythmus sitzt, werden sie zur zweiten Natur. Markierer sind Freunde: Anfang und Ende des Zopfpaneels markieren – so bleibt klar, wo die Wabe endet und der Zopf beginnt. Maschen zählen: Nach jeder Reihe kurz die Maschenzahl prüfen. Ein früh entdeckter Fehler spart Stunden Ribbeln. Spannen wirkt Wunder: Der fertige Pullover sieht nach dem Spannen dramatisch besser aus – die Wabe öffnet sich, die Zöpfe springen hervor, alles gleicht sich aus.

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