Farbverläufe sehen einschüchternd aus – sind sie aber nicht: Dieser Pullover in Mint-Salbei baut auf einem der einfachsten Häkelmuster überhaupt: einem grundlegenden Maschenraster. Wer LM und FM kann, kann diesen Pullover machen. Der Verlauf entsteht von allein mit dem richtigen Garn – oder du steuerst ihn selbst, indem du die Farben allmählich wechselst. Der Kunstpelzbesatz? Einfach FM mit Flauschgarn. Die Schleife? Ein paar FM-Reihen, in der Mitte zusammengekneift.
Das offene Raster macht ihn zur leichten Schicht für die Übergangszeit; die Cropped-Boxy-Silhouette sitzt an der natürlichen Taille und passt wunderbar zur High-Waist-Jeans. Glockenärmel mit flauschigen Bündchen, U-Boot-Ausschnitt mit kuscheligem Kunstpelzkragen und eine Schleifen-Applikation auf der Brust – ein Statement-Teil, bei dem die Leute fragen, wo du es gekauft hast.

Über diese Anleitung
Du arbeitest Vorder- und Rückenteil flach und separat, nähst sie an Schultern und Seiten zusammen, nimmst dann Maschen auf und arbeitest die Ärmel in Runden von der Armlochöffnung nach unten. Keine komplizierte Passenformung, keine verwirrenden Abnahmen – ideal für die kastige Silhouette. Der Verlauf: Oben Creme, unten Salbeigrün (bei zwei Garnen über ca. 8 Reihen in der Körpermitte allmählich überblenden).
Größe: Fertige Brustweite 102 cm / 40 Zoll – Damen M/L mit großzügiger Weite. Zeitaufwand: ca. 20 bis 30 Stunden inklusive Spannen und Fertigstellung.
Schwierigkeitsgrad
Mittel. Das Raster selbst ist anfängerfreundlich, aber das Projekt verlangt: mit Verlaufsgarn oder manuellem Farbwechsel arbeiten, Maschen um ein Armloch aufnehmen, flache Paneele nähen und Besatz mit Kunstpelzgarn anbringen. Wer ein paar Schals hinter sich hat und das erste Kleidungsstück wagen will – eine ausgezeichnete Wahl.
Fertige Maße
- Brust: 102 cm / 40 Zoll
- Körperlänge (Schulter bis Saum): ca. 41 cm / 16 Zoll (cropped)
- Ärmellänge (Schulternaht bis Bündchenkante): 63,5 cm / 25 Zoll
Das offene Maschengewebe ist transparent – bewusst so gedacht. Den Pullover über einem Top oder Unterkleid stylen.
Das brauchst du
Garn:
- Garn A (Haupt-Verlaufsgarn, DK): ca. 730 m / 800 Yards im Verlauf von Creme/Off-White zu Salbeigrün. Bei Unifarben stattdessen: ca. 365 m / 400 Yards Creme + ca. 365 m / 400 Yards Salbeigrün
- Garn B (Kunstpelz-Besatzgarn, Bulky/Super Bulky): ca. 91 m / 100 Yards Kunstpelz- oder Eyelash-Garn in Creme/Off-White
- Garn C (Schleifengarn, DK): ca. 18 m / 20 Yards in hellem Salbeigrün (kann ein Rest von Garn A sein)
Garnempfehlungen: Option 1: Lion Brand Mandala für Garn A – selbststreifendes DK-Garn mit natürlichen Verläufen; einen Farbweg mit Creme zu Grüntönen wählen; ca. 3 bis 4 Cakes. Option 2: WeCrochet Swish DK in „Cream” und „Jade Heather” für präzise Kontrolle – mit zwei separaten Knäueln alle 6 Reihen manuell überblenden. Option 3: Paintbox Yarns Simply DK in „Paper White” und „Spearmint” als Zweifarben-Option – in den Übergangsreihen kurz beide Fäden mitführen. Ersatzhinweis: Jedes DK-Garn mit gutem Maschenbild eignet sich für den Körper; für das Hauptraster keine flauschigen Halo-Garne – das offene Gitter verliert sonst seine Struktur. Für Garn B passt jedes Kunstpelz-, Bouclé- oder Eyelash-Garn in Creme, das mit 6,0-mm-Nadel funktioniert; die Faser muss nicht übereinstimmen.
Häkelnadeln:
- 5,0 mm (US H-8) für den Hauptkörper
- 6,0 mm (US J-10) für den Kunstpelzbesatz
- 4,0 mm (US G-6) für die Schleife
Außerdem:
- Sticknadel
- Maschenmarkierer (mind. 6)
- Schere
- Rostfreie Stecknadeln zum Spannen
- Entfernbare Maschenmarkierer
- 1 kleiner Knopf oder Druckknopf (optional, für die Schleifenrückseite)
Maschenprobe
Mit Garn A und 5,0-mm-Nadel im Maschenrastermuster: 14 Maschenräume × 14 Reihen = 10 × 10 cm (4 × 4 Zoll). Ein Maschenraum entspricht einem 2-LM-Raum plus einer FM und misst ca. 1,45 cm (0,57 Zoll) breit und hoch. Probekontrolle: 32 LM anschlagen. 14 Reihen im Maschenraster arbeiten. Leicht spannen. Das Stück sollte 10 × 10 cm (4 × 4 Zoll) messen. Nadelstärke ggf. anpassen.
Abkürzungen
- LM (Luftmasche), KM (Kettmasche)
- FM (feste Masche), hStb (halbes Stäbchen), Stb (Stäbchen)
- LM-R (Luftmaschenraum)
- zun (Zunahme: 2 M in dieselbe Stelle), abn (Abnahme)
- hMG (hinteres Maschenglied)
- Rd (Runde), RS (rechte Seite), WS (linke Seite)
- WLM (Wendeluftmasche), M (Masche(n))
Besondere Maschen und Techniken
Maschenraster (flach): Ein offenes Quadratgitter. Jeder Maschenraum besteht aus einer FM als Anker und einer 2-LM-Brücke dazwischen. Reihenaufbau: Die Wendeluftmasche zählt als erste FM plus 2-LM-Brücke der neuen Reihe. Zu Reihenbeginn 3 LM (zählt als FM plus 2 LM). Den ersten 2-LM-Raum der Vorreihe überspringen. FM in die nächste FM arbeiten. Weiter: 2 LM, 2-LM-R überspr., FM in die nächste FM über die Reihe. Wenden. Raster von Grund auf beginnen: Ein Vielfaches von 3 plus 2 zusätzliche LM anschlagen. Beispiel für 20 Maschenräume: 62 LM. Reihe 1 (Anschlagsreihe): FM in die 8. LM ab der Nadel (zählt als FM, 2 LM, 2 überspr., FM). 2 LM, 2 LM überspr., FM in die nächste LM. 2 LM, 2 überspr., FM über die Reihe bis zum Ende wiederholen. Wenden. (20 Maschenräume) Folgereihen: 3 LM, wenden. Ersten 2-LM-R überspringen. FM in die nächste FM. 2 LM, 2-LM-R überspr., FM in die nächste FM. Über die Reihe wiederholen, mit FM in die Oberkante der WLM enden (die 3-LM-Wendekette wie eine FM behandeln). Wenden. Wichtig: Die letzte FM jeder Reihe wird in die Oberkante der 3-LM-Wendekette der Vorreihe gearbeitet.
Kunstpelz-Besatzkante: Mit Garn B und 6,0-mm-Nadel an einer beliebigen Kantenmasche ansetzen. FM in jede verfügbare M oder jeden LM-R rund um die Kante arbeiten. Keine Wendeluftmaschen. Das ergibt eine dichte, flauschige Bordüre. Abketten.
Rasterzunahme an Reihenkanten: Für einen Maschenraum am Reihenanfang: 5 LM statt 3 LM zu Reihenbeginn. FM in die erste FM der Vorreihe arbeiten – ein neuer Maschenraum entsteht links. Für einen Maschenraum am Reihenende: 2 LM arbeiten, dann FM in die Basis der Wendekette der Vorreihe (in den Knotenpunkt) – ein zusätzlicher Maschenraum entsteht an der rechten Kante.
Rippenbordüre (flach): Anschlagsreihe: Mit Garn A in Salbeigrün 8 LM. Reihe 1: FM in die 2. LM ab der Nadel und in jede LM über die Reihe. (7 FM) Wenden. Reihe 2: 1 LM, FM in hMG über die Reihe. (7 FM) Wenden. Reihe 2 wiederholen, bis der Rippenstreifen die gewünschte Länge erreicht. Er wird an die Saumkante genäht.
Schleife häkeln: Schleifenmittelstreifen: Mit Garn C und 4,0-mm-Nadel 16 LM. FM in die 2. LM ab der Nadel und in jede LM über die Reihe. (15 FM) Abketten. Fäden vernähen. Den Streifen in der Mitte zusammenkneifen und mit einem kurzen Faden umwickeln. Fest sichern. Schleifenschlaufenstück: Mit Garn C und 4,0-mm-Nadel 26 LM. FM in die 2. LM ab der Nadel und in jede LM über die Reihe. (25 FM) Reihen 2–4: 1 LM, wenden, FM über die Reihe. (25 FM) Abketten. Zu einer Schlaufe formen, indem die kurzen Enden verbunden werden. Die Schlaufe flach drücken, sodass die Naht mittig hinten liegt. Den Mittelstreifen um die Mitte der Schlaufe wickeln – Schleifenform entsteht. Fest annähen. Eine zweite kleinere Schleife wird mit 20 LM Anschlag und 19 FM Basis nach derselben Methode gearbeitet – für gestapelte Doppelschleifenoptik.
Hinweise zum Muster
- Der Pullover wird in flachen Paneelen konstruiert: Vorder- und Rückenteil separat arbeiten, an Schultern und Seiten nähen, dann Maschen aufnehmen und die Ärmel in Runden von der Armlochöffnung nach unten arbeiten.
- Zum Verlauf: Bei zwei separaten Garnen (Creme und Salbeigrün) mit Creme beginnen und Salbeigrün über einen Übergangsabschnitt von ca. 8 Reihen in der Körpermitte allmählich einführen. Das ungenutzte Garn locker mitführen oder überhäkeln. Oberkörper und Oberärmel sind cremefarben, Unterkörper und Unterärmel salbeigrün.
- Zum Raster: Das offene Maschengewebe ist transparent – beabsichtigt. Über einem Top stylen.
- Maschenräume zählen: Jeden 2-LM-R als einen Maschenraum zählen. Die FM wirken als Anker zwischen den Räumen.
- Wendeluftmaschen: Die 3 LM zu Beginn jeder Rasterreihe zählen als eine FM plus eine 2-LM-Brücke – sie erzeugen also den ersten Maschenraum der Reihe.
Rückenteil
Das Rückenteil wird von der Halskante nach unten gearbeitet. Mit der Anschlagkette beginnen, die volle Breite an den Schultern etablieren, dann gerade bis zum Saum arbeiten. Für die angegebene Größe (102 cm / 40 Zoll Brust) ist das Rückenteil 51 cm (20 Zoll) breit = 48 Maschenräume.
Anschlagkette: Mit Garn A (mit dem cremefarbenen Ende des Verlaufs beginnend) und 5,0-mm-Nadel 149 LM.
Reihe 1 (WS, Anschlagsreihe): FM in die 8. LM ab der Nadel. (2 LM, 2 LM überspr., FM in die nächste LM) bis zum Ende über die Reihe. Wenden. (48 Maschenräume) An jedem Ende von Reihe 1 einen Markierer setzen – markiert die Schulterlinie.
Reihen 2–28 (glattes Raster): 3 LM, wenden. Ersten 2-LM-R überspringen. FM in die nächste FM. (2 LM, 2-LM-R überspr., FM in die nächste FM) über die Reihe, mit FM in die Oberkante der WLM enden. Wenden. (48 Maschenräume je Reihe)
Reihen 29–56: Im etablierten Maschenraster fortfahren. Wenden. (48 Maschenräume je Reihe)
Ab Reihe 28 Garn A bei zwei separaten Farben von Creme zu Salbeigrün überblenden: Salbeigrün bis Reihe 35 allmählich einführen, ab Reihe 42 vollständig in Salbeigrün arbeiten. Bei Verlaufsgarn geschieht der Übergang automatisch.
Nach Reihe 56 misst das Rückenteil ca. 41 cm (16 Zoll) von der Schulter bis zum Saum. Nicht abketten.
KONTROLLPUNKT: Nach Reihe 56 sollte das Rückenteil ca. 51 cm (20 Zoll) breit und 41 cm (16 Zoll) hoch sein. 48 Maschenräume über die Oberkante und 48 über die Unterkante zählen.
Saumrippung für das Rückenteil
Den Faden nicht abschneiden. Mit RS außen ist die Unterkante von Reihe 56 die Saumkante. Den Rippenbordürenstreifen separat arbeiten: Mit Garn A in Salbeigrün und 5,0-mm-Nadel 8 LM. FM in die 2. LM ab der Nadel und in jede LM über die Reihe. (7 FM) Wenden. 1 LM. FM in hMG über die Reihe. (7 FM) Wenden. Die hMG-FM-Reihe wiederholen, bis der Streifen so lang ist wie die Unterkante des Rückenteils (ca. 51 cm / 20 Zoll, was bei Maschenprobe ca. 70 Rippenreihen entspricht). Abketten, langen Faden lassen. Den Rippenstreifen entlang der Unterkante des Rückenteils stecken und mit Hexenstich durch korrespondierende Kantenmaschen annähen.
Vorderteil
Das Vorderteil genau wie das Rückenteil arbeiten. Anschlagkette 149. Reihen 1 bis 56 identisch arbeiten. (48 Maschenräume pro Reihe, 56 Reihen gesamt) Saumrippung wie beim Rückenteil anbringen.
KONTROLLPUNKT: Zwei identische flache Paneele liegen vor dir. Jedes misst 51 cm (20 Zoll) breit und ca. 41 cm (16 Zoll) hoch.
Schulternähte
Vorder- und Rückenteil rechts auf rechts legen. Die Halsausschnittöffnung umfasst die mittleren 18 Maschenräume der Oberkante jedes Paneels. Die mittleren 18 Räume auf beiden Paneelen mit Markierern kennzeichnen (je 15 Maschenräume an jeder Schulterseite bleiben). Rechte Schulter nähen: Mit Sticknadel und Garn A die korrespondierenden FM-Anker der ersten 15 Maschenräume an der rechten Kante der obersten Reihe von Vorder- und Rückenteil mit Hexenstich verbinden. Linke Schulter nähen: Auf der linken Seite für die äußeren 15 Maschenräume wiederholen. Die mittleren 18 Maschenräume bleiben für den Halsausschnitt offen. Das ergibt eine Ausschnittöffnung von ca. 25 bis 28 cm (10 bis 11 Zoll) – passend für einen weiten U-Boot-Ausschnitt.
Seitennähte
Der Pulloverkörper ist 41 cm (16 Zoll) hoch. Die Armlochtiefe beträgt 25 cm (10 Zoll) = ca. 35 Reihen. Die Seitennaht beginnt also bei Reihe 35 von oben (Schulter) und läuft bis zum Saum. Rechts auf rechts jede Seite von Reihe 35 bis zum Saum mit Hexenstich durch die FM-Ankerpunkte entlang der Seitenkanten von Vorder- und Rückenteil nähen. Reihen 1 bis 34 auf jeder Seite für das Armloch offen lassen.
KONTROLLPUNKT: Nach den Seitennähten misst die Armlochöffnung auf jeder Seite ca. 25 cm (10 Zoll) Tiefe. Die Körpertube ist fertig.
Kragenbesatz
Mit Garn B und 6,0-mm-Nadel an einem beliebigen FM-Anker am rückwärtigen Halsausschnitt ansetzen. Runde 1: FM gleichmäßig rund um die gesamte Halsausschnittöffnung arbeiten – ca. 80 FM gleichmäßig rundum. (80 FM) Runde 2: KM in jede FM rundum, damit das Volumen erhalten bleibt, ohne zu wachsen. Abketten und Fäden vernähen. Das Kunstpelzgarn erzeugt einen dicken, flauschigen Kragenring. In diesem Garn keine exakten Maschen zählen – nach Augenmaß arbeiten, damit der Besatz überall gleichmäßig voll wirkt.
Ärmel
Jeder Ärmel wird in Runden von oben nach unten aus der Armlochöffnung heraus gearbeitet. Mit RS außen und Garn A in Creme (passend zum oberen Körperverlauf) das Garn an der oberen Mitte des Armlochs am Schulternahtpunkt ansetzen.
Aufbaurunde: FM gleichmäßig rund um die gesamte Armlochöffnung arbeiten. Auf 84 FM aufrunden. Mit KM in die erste FM verbinden. (84 FM)
Runde 1 (Raster in der Runde beginnen): 3 LM (zählt als FM plus 2 LM). 1 FM überspr. FM in die nächste FM. (2 LM, 1 FM überspr., FM in die nächste FM) rundum. Mit KM in die erste FM der Runde verbinden (NICHT in die 3 LM). (42 Maschenräume)
Runden 2–10: 3 LM. (2 LM, 2-LM-R überspr., FM in die nächste FM) rundum. 2 LM, mit KM in die erste FM schließen. (42 Maschenräume je Runde)
Farbwechsel: Ab Runde 10 von Creme zu Salbeigrün überblenden, ab Runde 18 vollständig in Salbeigrün.
Runden 11–44: Im Maschenraster in der Runde fortfahren. (42 Maschenräume je Runde)
Ärmelvolant (Glockenformung): Ab Runde 44 Volantzunahmen beginnen.
Runde 45 (Zunahmerunde): 5 LM (statt 3 LM). Raster rundum arbeiten. Am Ende 2 LM, FM in die Verbindungs-KM der Vorrunde arbeiten. Verbinden. (44 Maschenräume)
Runden 46–48: Glatt arbeiten. (44 Maschenräume je Runde)
Runde 49 (Zunahmerunde): 5 LM. Raster rundum arbeiten. Einen Raum am Ende zugeben. Verbinden. (46 Maschenräume)
Runden 50–52: Glatt arbeiten. (46 Maschenräume je Runde)
Runde 53 (Zunahmerunde): 5 LM. Raster rundum arbeiten. Einen Raum am Ende zugeben. Verbinden. (48 Maschenräume)
Runden 54–56: Glatt arbeiten. (48 Maschenräume je Runde)
Runde 57 (Zunahmerunde): 5 LM. Raster rundum arbeiten. Einen Raum am Ende zugeben. Verbinden. (50 Maschenräume)
Runden 58–60: Glatt arbeiten. (50 Maschenräume je Runde)
Runde 61 (Zunahmerunde): 5 LM. Raster rundum arbeiten. Einen Raum am Ende zugeben. Verbinden. (52 Maschenräume)
Runden 62–78: Im Raster ohne weitere Zunahmen fortfahren. (52 Maschenräume je Runde) Garn A abketten.
Ärmelbündchen-Rippung: Einen Rippenstreifen in Garn A Salbeigrün arbeiten – 8 LM, FM in die 2. LM und über die Reihe (7 FM), hMG-FM-Reihen, bis der Streifen dem Umfang der Ärmelöffnung entspricht (ca. 105 Reihen). Die kurzen Enden des Rippenstreifens zu einem Ring nähen. Den Rippenring mit Hexenstich gleichmäßig rundum an die Unterkante des Ärmels nähen.
Ärmelbündchen-Kunstpelzbesatz: Mit Garn B und 6,0-mm-Nadel an der Unterkante der Rippung ansetzen. Runde 1: FM in jede verfügbare M rund um die Bündchenkante – ca. 52 FM gleichmäßig. (52 FM) Runde 2: KM in jede FM. Abketten. Fäden vernähen. Zweiten Ärmel ebenso arbeiten.
Schleifen-Applikation
Eine große Schleife (25-FM-Basis, 4 Reihen) und eine kleine Schleife (19-FM-Basis, 4 Reihen) nach den Spezialanweisungen arbeiten. Die kleine Schleife leicht versetzt auf die große legen. Beide Schleifen am mittleren Kneifpunkt zusammennähen. Die gestapelte Schleifeneinheit auf die obere linke Brust des Pullovers nähen (aus Trägerperspektive) – ca. 10 cm (4 Zoll) unterhalb der Halskante und 10 cm (4 Zoll) von der linken Schulternaht.
Größenanpassung
Größer oder kleiner: Die Anschlagkette der Körperpaneele in 3er-Schritten anpassen (ein Maschenraum pro 3 LM dazu oder weg). Jeder Maschenraum bringt ca. 1,45 cm (0,57 Zoll) Breite. Für eine kleinere Größe die Anschlagkette pro Paneel um 9 M reduzieren (3 Maschenräume weg) – das verringert die Brustweite um insgesamt ca. 8,6 cm (3,4 Zoll). Für eine größere Größe 9 M (3 Maschenräume) pro Paneel zugeben – ca. 8,6 cm zusätzliche Brustweite. Längenanpassung: Reihen am Körper vor der Saumrippung zugeben oder weglassen. Je 4 Reihen ändern die Länge um ca. 2,9 cm (1,14 Zoll).
Fertigstellung und Spannen
Alle Fadenenden sicher mit der Sticknadel vernähen. Die Enden mindestens 3 FM-Anker in verschiedene Richtungen ins Raster einweben, damit nichts aufribbelt. Nass spannen: Den fertigen Pullover (möglichst vor dem Anbringen des Kunstpelzbesatzes) 20 Minuten in kühlem Wasser einweichen. Überschüssiges Wasser vorsichtig ausdrücken, nicht wringen. Flach auf einer Spannmatte auslegen. Auf die fertigen Maße stecken. Vollständig trocknen lassen. Den Kunstpelzbesatz nicht nass spannen. Den Kunstpelzbesatz erst anbringen, wenn der Hauptkörper vollständig trocken ist.
Pflege: Handwäsche in kühlem Wasser mit sanfter Wollwäsche oder milder Seife. Nicht wringen oder verdrehen. Wasser vorsichtig zwischen Handtüchern ausdrücken. Flach liegend trocknen, dabei in Form ziehen. Nicht im Trockner trocknen. Nicht direkt auf dem Kunstpelzbesatz bügeln. Gefaltet lagern, nicht hängend – das offene Raster dehnt sich sonst mit der Zeit.

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