Dieses Design habe ich letzten Frühling aus meinem Notizbuch gezogen – und endlich fühlt es sich bereit zum Teilen an. Die Skizze entstand nach einem Ausflug in einen botanischen Garten, als die Pfingstrosen in voller, geradezu übertriebener Blüte standen. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie man diesen geschichteten Blütenblatteffekt in Garn einfängt, und so ist dieses Tischset entstanden.
Fast zwei Jahre lag es als Entwurf herum, während ich verschiedene Büschelmaschen-Höhen getestet und herausgefunden habe, wie die Mitte flach genug fürs tatsächliche Essen bleibt. Die Blütenblätter in Altrosa sollten hervorstechen, ohne dass das Wasserglas wackelt. Ich glaube, ich habe es endlich geknackt.
Was du bekommst, ist ein romantisches Tischset mit praktischer flacher Mitte, erhabenen Pfingstrosenblüten auf stabilem Fundament, himbeerfarbenen Spitzenbögen und zarten champagnergoldenen Pikots am Rand. Nach dem Spannen misst es ca. 41 bis 43 cm (16 bis 17″) im Durchmesser – perfekt für Teller oder als atemberaubendes Deckchen in der Tischmitte.

Warum dieses Tischset so gut funktioniert
Das Tischset wird von der Mitte nach außen in verbundenen Runden gearbeitet. Die erste Hälfte des Durchmessers bleibt bewusst flach und dicht – praktisch für den Tisch. Erst jenseits des eigentlichen Essbereichs beginnt das dekorative Relief: erhabene Blütenblätter über stabilem Fundament, gefolgt von zwei himbeerfarbenen Spitzenrunden und einer rosafarbenen Fächerkante mit champagnergoldenen Pikots.
Die flache Essmitte misst ca. 20 bis 22 cm (8 bis 8,5″) im Durchmesser – groß genug, dass kein Blütenrelief unter den Teller gerät.
Schwierigkeit und Zeitaufwand
Ich stufe dieses Projekt als mittel ein. Du solltest dich mit Stäbchen, Büschelmaschen, Muscheln, dem Arbeiten in LM-Bögen, vorderen und hinteren Maschengliedern sowie einfachem Spannen wohlfühlen. Nimm dir mehrere gemütliche Abende Zeit – jede Runde baut auf der vorherigen auf, und das ist sehr befriedigend.
Fertige Maße
- Durchmesser nach dem Spannen: ca. 41 bis 43 cm (16 bis 17″)
- Flache Essmitte: ca. 20 bis 22 cm (8 bis 8,5″) Durchmesser
Material
Garn
DK oder leichtes Worsted-Garn aus mercerisierter oder sanft glänzender Baumwolle:
- Farbe A (zartes Muschelrosa): 90 bis 110 g, ca. 200 bis 240 m (220 bis 260 yd)
- Farbe B (Altrosa): 30 bis 40 g, ca. 65 bis 90 m (70 bis 100 yd)
- Farbe C (Himbeere): 25 bis 35 g, ca. 55 bis 75 m (60 bis 82 yd)
- Farbe D (Weinrot): 8 bis 12 g, ca. 18 bis 26 m (20 bis 28 yd)
- Farbe E (Champagnergold): 8 bis 12 g, ca. 18 bis 26 m (20 bis 28 yd)
Häkelnadel
- 3,25 mm (US D) oder die Nadelstärke, die zur Maschenprobe passt
Sonstiges
- Herausnehmbare Maschenmarkierer
- Stopfnadel
- Schere
- Rostfreie Spannadeln und Spannunterlage
Maschenprobe
Nach leichtem Spannen gemessen: ca. 20 Stb und 10 Stb-Reihen = 10 cm (4″).
Wichtiger als die exakte Maschenprobe ist eine feste, flache Mitte. Wölbt sich die Mitte, nimm eine größere Nadel oder spanne sanfter. Wellt sie sich, nimm eine kleinere Nadel oder lass eine Zunahme aus, wo angegeben.
Kontrollpunkt: Halte die Runden 1 bis 10 flach und glatt. Das erhabene Relief ist bewusst erst für die dekorative äußere Hälfte vorgesehen. Lege während des Spannens einen Teller auf die Mitte, um zu prüfen, dass kein Blütenrelief in den Essbereich ragt.
Abkürzungen
- LM = Luftmasche
- KM = Kettmasche
- FM = feste Masche
- hStb = halbes Stäbchen
- Stb = Stäbchen: Umschlag, einstechen, Faden holen, Umschlag und durch 2 Schlingen ziehen, Umschlag und durch die restlichen 2 Schlingen ziehen.
- DStb = Doppelstäbchen
- mR = magischer Ring (verstellbare Anfangsschlinge)
- Pikot = 3 LM, KM in die erste LM
- LM-Bogen = Luftmaschenbogen
- M = Masche(n)
- Rd = Runde(n)
- wdh = wiederholen
- hMG = hinteres Maschenglied (nur in das hintere Maschenglied einstechen)
- vMG = vorderes Maschenglied (nur in das vordere Maschenglied einstechen)
- VS / RS = Vorderseite (rechte Seite)
Besondere Maschen
- 5er-Büschelmasche: Umschlag, in die angegebene M oder den Bogen einstechen, Umschlag und eine Schlinge auf Stäbchenhöhe hochziehen. Noch 4-mal an derselben Stelle wdh (11 Schlingen auf der Nadel). Umschlag und durch alle Schlingen ziehen, 1 LM zum Fixieren. Die Fixier-LM zählt nicht als eigene Masche. Ergibt einen runden, prallen Noppeneffekt.
- Himbeer-Muschel: 5 Stb in den angegebenen LM-Bogen arbeiten. Einfach und hübsch.
- Rosafarbener Fächer: (Stb, 1 LM) 5-mal in denselben LM-Bogen arbeiten, dann 1 Stb in denselben Bogen. Du endest mit 6 Stb, getrennt durch 5 Ein-LM-Zwischenräume.
- Gold-Pikot: 3 LM, KM in die erste gehäkelte LM. Fest arbeiten, damit das Pikot wie eine winzige Perle an der Kante sitzt.
- Unsichtbarer Abschluss (empfohlen): Garn nach der letzten M abschneiden und den Faden durchziehen. Faden in die Stopfnadel fädeln, unter beide Maschenglieder der ersten M der Runde stechen, dann zurück nach unten durch die Mitte der letzten M – das imitiert eine normale obere Schlinge. Sicher vernähen. Ergibt einen nahtlosen Abschluss.
Hinweise vor Beginn
- Die Runden werden verbunden, sofern eine Runde nicht ausdrücklich anders angegeben ist. Mit KM in die erste M schließen, dann die nächste Runde wie angegeben beginnen.
- Die Mitte nutzt 12 radiale Keile. Jeder Keil wächst pro Zunahmerunde um ein Stb, während die 1-LM-Ösen ausgerichtet bleiben – so entsteht der Blütenstrahl-Effekt.
- Setze bis Rd 9 in jede 1-LM-Öse einen Maschenmarkierer. So bleiben die 12 Keilgrenzen gut sichtbar – dein zukünftiges Ich wird dir danken.
- Für den erhabenen Pfingstrosenring die Blütenblätter in vordere Maschenglieder oder markierte Zwischenräume arbeiten und die darunterliegende Runde intakt lassen. So bleibt das Set strukturell flach.
- Beim Farbwechsel den letzten Umschlag der letzten M mit der neuen Farbe arbeiten – für den saubersten Übergang.
- Bei sehr weichem Garn die Spitze fest dämpfen oder nass spannen, damit ovale Öffnungen und Fächerkante klar lesbar sind.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Muschelrosafarbene radiale Mitte
Mit Farbe A einen mR bilden. Alle Zunahmen locker halten. Die Kettenösen nicht fest zuziehen.
Rd 1: 3 LM (zählt als Stb). [Stb, 1 LM] 11-mal in den Ring arbeiten. In die oberste der Anfangs-3-LM schließen. Ring zuziehen. (12 Stb, 12 Ein-LM-Zwischenräume)
Rd 2: Mit KM in den ersten 1-LM-Zwischenraum wandern. 3 LM, Stb in denselben Zwischenraum, 1 LM. In jeden weiteren 1-LM-Zwischenraum 2 Stb, 1 LM arbeiten. Schließen. (24 Stb, 12 Ein-LM-Zwischenräume)
Rd 3: 3 LM. Stb in das nächste Stb, 2 Stb in das nächste Stb, 1 LM. Stb in jedes Stb des nächsten Keils bis zum letzten Stb, 2 Stb in das letzte Stb, 1 LM. Ringsherum wdh. Schließen. (36 Stb, 12 Ein-LM-Zwischenräume)
Rd 4: Jeden Keil als 2 Stb gleichmäßig, 2 Stb in das letzte Stb, 1 LM arbeiten. Ringsherum wdh. Schließen. (48 Stb, 12 Ein-LM-Zwischenräume)
Rd 5: Jeden Keil als 3 Stb gleichmäßig, 2 Stb in das letzte Stb, 1 LM arbeiten. Ringsherum wdh. Schließen. (60 Stb, 12 Ein-LM-Zwischenräume)
Rd 6: Jeden Keil als 4 Stb gleichmäßig, 2 Stb in das letzte Stb, 1 LM arbeiten. Ringsherum wdh. Schließen. (72 Stb, 12 Ein-LM-Zwischenräume)
Rd 7: Jeden Keil als 5 Stb gleichmäßig, 2 Stb in das letzte Stb, 1 LM arbeiten. Ringsherum wdh. Schließen. (84 Stb, 12 Ein-LM-Zwischenräume)
Rd 8: Jeden Keil als 6 Stb gleichmäßig, 2 Stb in das letzte Stb, 1 LM arbeiten. Ringsherum wdh. Schließen. (96 Stb, 12 Ein-LM-Zwischenräume)
Rd 9: Jeden Keil als 7 Stb gleichmäßig, 2 Stb in das letzte Stb, 1 LM arbeiten. Ringsherum wdh. Schließen. (108 Stb, 12 Ein-LM-Zwischenräume)
Rd 10 (stabilisierende Wellenbasis): 1 LM, FM in dieselbe M und in jedes Stb ringsherum. In jede 1-LM-Öse (FM, 2 LM, FM) arbeiten. Mit der ersten FM schließen. Farbe A abketten. (108 FM plus 24 Ösen-FM, 12 Zwei-LM-Zwischenräume)
Kontrollpunkt nach Rd 10: Das Stück sollte flach liegen und ca. 20 bis 22 cm (8 bis 8,5″) messen. Ist deines größer, wird auch das fertige Tischset größer – das ist in Ordnung, solange der Stoff glatt bleibt.
Erhabener Pfingstrosen-Blütenblattring: Altrosa
Farbe B in einer beliebigen 2-LM-Öse aus Rd 10 neu ansetzen. Der Blütenblattring sitzt auf dem Fundament, nicht durch das ganze Set hindurch – so bleibt die Unterseite relativ glatt.
Rd 11 (Blütenblatt-Anker): 1 LM, FM in denselben 2-LM-Zwischenraum, 4 LM, die nächsten 4 FM überspr, FM in die nächste FM. 4 LM, die nächsten 4 FM überspr, FM in die nächste FM. Ringsherum wdh, dabei die letzten Überspringungen bei Bedarf um 1 M anpassen, sodass du mit 24 gleichmäßig verteilten 4-LM-Bögen endest. Schließen. (24 4-LM-Bögen)
Rd 12 (erste Büschel-Blütenblätter): Mit KM in den ersten 4-LM-Bogen wandern. In jeden Bogen [2 LM, 5er-Büschelmasche, 2 LM, 5er-Büschelmasche, 2 LM, KM in denselben Bogen] arbeiten. Beide Büschelmaschen leicht zueinander neigen, sodass ein rundes Blütenblatt entsteht. In allen Bögen wdh. Schließen und abketten. (24 gepaarte Büschel-Blütenblätter)
Rd 13 (überlappende obere Blütenblätter): Farbe B hinter der Blütenblattreihe neu ansetzen und in die ungenutzten FM-Anker aus Rd 11 arbeiten. KM in den Anker, 5 LM, einen Anker überspr, KM in den nächsten Anker. Ringsherum wdh für 12 größere Bögen. In jeden 5-LM-Bogen [KM, 2 LM, 5er-Büschelmasche, 1 LM, 5er-Büschelmasche, 2 LM, KM] arbeiten. Diese 12 Blütenblätter so positionieren, dass sie die Übergänge zwischen den 24 unteren Blütenblättern überlappen. Abketten. (12 größere überlappende Blütenblätter)
Blütenblätter formen: Mit den Fingern nur die Büschelabschnitte anheben und die Spitzen sanft nach außen wölben. Die Basis-Maschen flach gedrückt halten. So entsteht Blütenrelief, ohne dass das Tischset unter Geschirr instabil wird.
Himbeerfarbene Spitzenbögen
Für das Spitzenfundament die Arbeit wenden und die feste Kante von Rd 10 hinter den Blütenblättern suchen. Durch verfügbare hintere Maschenglieder und Zwischenräume arbeiten, sodass die neuen Runden von der Basis nach außen wachsen statt von den Büschel-Blütenblättern selbst.
Rd 14 (Spitzenfundament): Mit Farbe C in einem hMG nahe einer beliebigen 2-LM-Öse neu ansetzen. 1 LM, FM an dieselbe Stelle. 5 LM, ca. 4 Basis-M überspr, FM in das nächste verfügbare hMG. Ringsherum wdh, dabei 24 Bögen gleichmäßig verteilen. Schließen. (24 5-LM-Bögen)
Rd 15 (erste Muschelreihe): Mit KM in den ersten 5-LM-Bogen wandern. 5 Stb in jeden 5-LM-Bogen ringsherum arbeiten. Zwischen den Muscheln 2 LM. Mit dem ersten Stb schließen. (24 Himbeer-Muscheln, 24 Zwei-LM-Zwischenräume)
Rd 16 (ovale Öffnungsreihe): Mit KM zum mittleren Stb der ersten Muschel wandern. FM in das mittlere Stb, 7 LM, FM in das mittlere Stb der nächsten Muschel. Ringsherum wdh. Die 7-LM-Schlaufen locker und gleichmäßig halten. Schließen. (24 ovale 7-LM-Bögen)
Rd 17 (versetzte Muschelreihe): Mit KM in den ersten 7-LM-Bogen wandern. In jeden Bogen [3 Stb, 2 LM, 3 Stb] arbeiten. Zwischen den Bögen 1 LM. Schließen. (24 geteilte Muscheln)
Rd 18 (zweite Ovalreihe): Mit KM in den ersten 2-LM-Mittelzwischenraum wandern. FM in den 2-LM-Zwischenraum, 8 LM, FM in den nächsten 2-LM-Zwischenraum. Ringsherum wdh. Schließen. Die 8-LM-Bögen sollten direkt außerhalb der Lücken zwischen den inneren Muscheln sitzen – das gibt der Spitze den versetzten Look. (24 8-LM-Bögen)
Rosafarbene Fächerkante und Gold-Pikots
Rd 19 (rosafarbene Fächer): Zu Farbe A wechseln. Mit KM in den ersten 8-LM-Bogen wandern. In jeden Bogen einen rosafarbenen Fächer arbeiten: (Stb, 1 LM) 5-mal, Stb. Zwischen den Fächern FM in die verbindende FM aus Rd 18 arbeiten. Ringsherum fortfahren. Schließen. (24 Fächer)
Rd 20 (feine rosafarbene Kontur): 1 LM, FM in jedes Stb und jeden 1-LM-Zwischenraum über jeden Fächer. An jedem Tal zwischen den Fächern statt FM eine feste KM arbeiten, um die Welle zu schärfen. Schließen und Farbe A abketten. (Gleichmäßige Wellenkante)
Rd 21 (champagnergoldene Pikots): Farbe E an der Mittelmasche eines beliebigen Fächers neu ansetzen. 1 LM, FM in dieselbe M. FM gleichmäßig über die Fächerkante. Am höchsten Punkt des Fächers ein Gold-Pikot arbeiten. Weiter FM bis zum Tal. KM ins Tal. Ringsherum wdh. Nur ein Pikot pro Fächer für den feinen, perlenartigen Look. Unsichtbar schließen und abketten. (24 Gold-Pikots)
Weinrote Mittelrosette
Die Rosette separat mit Farbe D arbeiten. Für eine dezente Goldkontur Farbe E nur an der letzten Kante verwenden.
Rosettenstreifen: 31 LM anschlagen. Reihe 1: 2 Stb in die 4. LM ab Nadel, dann 3 Stb in jede LM bis zum Ende. Der Streifen rollt sich von selbst. Abketten, dabei einen ca. 40 cm (16″) langen Annähfaden lassen.
Rollen und nähen: Den gerollten Streifen vom ersten gearbeiteten Ende her zu einer kompakten Rose von ca. 3 bis 4 cm (1,25 bis 1,5″) Breite aufrollen. Mit dem langen Faden mehrmals durch alle Lagen an der Unterseite stechen. Sicher verknoten.
Goldkontur: Mit Farbe E Oberflächen-KM um die unterste sichtbare Außenkurve der Rosette arbeiten oder eine kleine laufende Kette um die Basis sticken. Das Gold schmal halten statt die weinroten Blütenblätter zu bedecken.
Anbringen: Die Rosette mittig über dem mR-Bereich zentrieren. Nur um die Unterseitenbasis der Rosette mit Farbe D annähen. Nicht durch die oberen Blütenblätter stechen.
Spannen und Fertigstellung
1. Alle Fäden auf der linken Seite vernähen, dabei mindestens einmal die Richtung wechseln. Keine dunklen Himbeer- oder Weinfäden unter der hellen muschelrosafarbenen Mitte verlaufen lassen, wo sie durchscheinen könnten.
2. Für die schärfste Spitze nass spannen. 10 bis 15 Minuten in kühlem Wasser einweichen, im Handtuch vorsichtig ausdrücken, dann exakt in Form stecken, ohne die dichte Mitte zu dehnen.
3. Zuerst die 24 äußeren Fächer in gleichen Abständen feststecken, dann die 8-LM- und 7-LM-Bögen so stecken, dass die ovalen Öffnungen symmetrisch sind.
4. Mit einem Lineal den Durchmesser in mehreren Richtungen prüfen. Die Nadeln anpassen, bis der Kreis ausgewogen ist.
5. Die altrosafarbenen Büschel-Blütenblätter anheben und formen, nachdem die Basis festgesteckt ist. Vollständig trocknen lassen, bevor du die Nadeln entfernst.
6. Optional: Die Gold-Pikots ganz leicht von oben abdämpfen, ohne das Bügeleisen ans Garn zu bringen.
Pflege
Von Hand oder im Schonwaschgang in kühlem Wasser waschen, wenn es das Garnetikett erlaubt. Zum Trocknen flach in Form ziehen. Keine große Hitze – sie kann Büschelmaschen flach drücken und den Glanz mercerisierter Baumwolle verzerren.
Größe anpassen
Für ein kleineres Set: Die radiale Mitte nach Rd 8 beenden, dann stabilisieren wie in Rd 10 und die dekorativen Runden mit weniger, gleichmäßig verteilten Bögen weiterarbeiten. Für ein größeres Deckchen: Vor Rd 10 ein bis zwei weitere radiale Zunahmerunden einfügen (jeder Keil wächst pro Runde um ein Stb) und die 24 dekorativen Bögen gleichmäßig auf der größeren Kante verteilen.
Häufige Probleme: Wölbt sich die Mitte, ist deine Spannung zu fest oder die Nadel zu klein – 0,25 bis 0,5 mm größer nehmen oder in jedem dritten Keil der nächsten Mittelrunde eine zusätzliche Stb-Zunahme einfügen. Wellt sie sich, ist der Umfang zu groß – 0,25 mm kleiner nehmen oder in jedem dritten Keil eine geplante Zunahme auslassen. Klappen die Blütenblätter nach außen, festere Baumwolle nehmen, die Büschelhöhe leicht reduzieren oder die Basis jedes großen oberen Blütenblatts mit einem versteckten Stich am Fundament festheften. Wirken die Spitzenbögen ungleichmäßig, mit 24 gleichmäßig verteilten Nadeln spannen, die LM gleichmäßig zählen und die erste LM nach jeder Anker-FM nicht festziehen.
Mach es zu deinem Tischset
Dieses Muster braucht etwas Geduld, aber jede Runde baut auf der vorherigen auf – sehr befriedigend. Die flache Mitte macht es wirklich alltagstauglich, während die erhabenen Blütenblätter und die Spitzenkante den Hingucker liefern. Ein wunderschönes Geschenk zur Hochzeit, zum Einzug oder für alle, die handgemachte Tischwäsche schätzen.
Trau dich bei den Farben: Ein Ton-in-Ton-Verlauf in Creme und Champagner wirkt edel und zurückhaltend, kräftigere Beerentöne machen das Set zum Star auf der festlichen Tafel.

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